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Runderneuert ist die Technik im Heizungskeller der Familie Seidel in der niedersächsischen Gemeinde Wedemark: Eine neue Heizung und ein neuer Heizöltank stehen jetzt dort. Und sogar die Tankfüllung ist etwas Besonderes. Denn das klassische Heizöl wurde mit einem treibhausgasreduzierten flüssigen Energieträger aus Reststoffen kombiniert. So heizen die Seidels schon heute mit dem Brennstoff von morgen. Möglich gemacht hat das die Pilotinitiative „future:fuels@work“.

 

Die erste Tankfüllung nach der Modernisierung ist eine besondere: Was aussieht wie gewöhnliches Heizöl ist eine treibhausgasreduzierte Mischung aus Premium-Heizöl und einer nahezu klimaneutralen Komponente.
Foto: IWO

Altes Haus, moderne Heizung, neuer Energieträger
Vor etwa fünf Jahren hat die Familie das 1963 gebaute rund 160 Quadratmeter große Haus gekauft. Seitdem bringen sie es nach und nach auf Stand und planen auch für die Zukunft weitere energetische Sanierungsmaßnahmen. Jetzt war die Heizung an der Reihe. Entschieden haben sich Carsten Seidel und seine Familie für eine effiziente Öl-Brennwertheizung. Und genau diese Maßnahme machte die Teilnahme an der Aktion „future:fuels@work“ möglich. Die Pilotinitiative hat das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern für Modernisierer ins Leben gerufen.

 

Nach der Modernisierung: Die neue Heizung und der neue Tank helfen zukünftig beim Sparen: Laufende Kosten und Treibhausgasemissionen werden reduziert.
Foto: IWO

Allein die Future Fuels reduzieren CO2-Ausstoß um 25 Prozent
Carsten Seidel hat sich erfolgreich um eine Teilnahme beworben und als erste Tankfüllung nach der Modernisierung das „grünere“ Heizöl zum Vorzugspreis geliefert bekommen. So spart die Familie ab sofort mehrfach: Die neue Heizung reduziert den Brennstoffbedarf und so Kosten und CO2-Emissionen. Die Future Fuels im ebenfalls modernisierten Tank reduzieren den CO2-Ausstoß zusätzlich um weitere 25 Prozent.

 

„Die nahezu klimaneutrale Komponente des Brennstoffs wird aus biobasierten Reststoffen wie Altfetten oder Pflanzen- und Holzabfällen gewonnen“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Die Aktion hat zum Ziel, im praktischen Einsatz zu zeigen, wie eine klimaschonende Wärmeversorgung mit moderner Heizungstechnik und alternativen Brennstoffen möglich ist. Diese neuen Fuels eröffnen den Ölheizungen langfristig sogar eine klimaneutrale Perspektive.

 

Die Solarstromanlage auf dem Vordach produziert rund 2.500 Kilowattstunden pro Jahr und soll demnächst erweitert werden.
Foto: IWO

Nach der Heizung sind Fassade, Fenster und Türen an der Reihe
Familie Seidel hat aber noch viel mehr vor, als nur Heizung und Tank zu erneuern. Auf dem Vordach ist bereits eine Photovoltaikanlage installiert, die mit 2,5 Kilowatt Spitzenleistung rund 2.500 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr produziert. Geplant ist eine Erweiterung der Anlage. Außerdem soll die Fassade des Hauses nachträglich gedämmt werden und auch der Austausch von veralteten Fenstern und der Eingangstür ist vorgesehen. So erneuert die Familie ihr Eigenheim nördlich von Hannover nach und nach und verbessert den energetischen Stand des Hauses stetig. Und genau das ist dem Eigentümer wichtig: „Die Energiewende setze ich an und in meinem eigenen Haus gern um“, so Carsten Seidel. „Aber die Maßnahmen müssen für mich sinnvoll sein. Daher habe ich mich auch gleich für die Teilnahme an future:fuels@work beworben.“ Hauseigentümer, die ihre Heizung auf effiziente Öl-Brennwerttechnik umrüsten, können sich ebenfalls bewerben. Das Teilnahmeformular gibt es beim Heizungsbauer oder Mineralölhändler sowie über die IWO-Infohotline unter Tel. (06190) 9263435. Mehr Infos dazu gibt es auf www.zukunftsheizen.de/ffw.

 

IWO, 2021

 

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Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/alternativer-brennstoff-laesst-emissionen-sinken.html

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Wer in der letzten Woche gehofft hatte, die Ölbörsen würden ihre seit Monaten andauernde Preisrally beenden, wird in dieser Woche eines besseren belehrt. Nach wie vor kennen die börsengehandelten Rohölpreise nur eine Richtung – aufwärts. Die Experten der Bank of America rechnen inzwischen damit, dass die europäische Rohölsorte Brent nächstes Jahr bis zu 100 Dollar kosten.

 

Bank of America korrigiert Preisprognosen deutlich nach oben
Die amerikanische Großbank hat ihre Preisprognosen sowohl für das laufende als auch für das kommende Jahr nach oben korrigiert. Demnach wird der Preis für die in London gehandelte Referenzsorte Brent in diesem Jahr bei durchschnittlich 68 Dollar liegen. In einer früheren Schätzung waren die Analysten noch von 63 Dollar ausgegangen. Erst heute morgen erreichte der Rohölkontrakt ein neues Langzeithoch bei 75,30 Dollar. Grund für die Preiskorrektur sind die robusten Nachfrageaussichten bei gleichzeitig nur langsam voranschreitender Angebotssteigerung.

 

Für das Jahr 2022 rechnet die Bank of America deshalb inzwischen mit einem Anstieg auf durchschnittlich 75 Dollar. Dies ist eine massive Korrektur nach oben, war die Bank doch in früheren Prognosen noch von 60 Dollar ausgegangen. Laut der Analysten könnte Brent zu Anfang des Jahres auf bis zu 100 Dollar steigen. Dies war das letzte Mal 2014 der Fall gewesen. „Wir glauben, dass die robuste globale Ölnachfrageerholung das Angebotswachstum in den nächsten 18 Monaten übertreffen wird, was die Lagerbestände weiter abbaut und die Voraussetzungen für höhere Ölpreise schafft“, so die Experten.

 

Ausblick
Mit dem Preisanstieg an den Ölbörsen klettern auch die Inlandspreise weiter in die Höhe. Für 100 Liter müssen Verbraucher heute etwa +0,45 bis +0,65 Euro mehr bezahlen als gestern Vormittag.

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Die Verhandlungen zu einem neuen Atomabkommen mit dem Iran sind am Sonntag erneut gescheitert. Für den Ölmarkt ist der Verlauf der Gespräche vor allem deshalb von Interesse, da im Falle einer Aufhebung der US-Sanktionen, die nach dem Ausstieg aus dem alten Abkommen verhängt wurden, größere Menge iranischen Öls zurück auf den Weltmarkt kommen könnten. Bis dahin bleibt die globale Angebotslage allerdings weiter knapp und die Preise hoch.

 

Stillstand nach ersten Erfolgen
Seit April ringen Diplomaten aus der EU, Russland, China und den USA um eine Einigung ins Sachen Atomabkommen. Die 2015 geschlossene Vereinbarung war 2018 vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aufgekündigt worden. In der Folge hatte Washington eine Vielzahl an Sanktionen verhängt, um den Iran zurück an den Verhandlungstisch zu zwingen. Im Gegenzug hatte die Islamische Republik sukzessive damit begonnen, die im Abkommen festgelegten Beschränkungen für die Urananreicherung zu brechen.

 

Im Frühjahr kam es dann zu ersten diplomatischen Erfolgen, da der neue Präsident Joe Biden signalisierte, das Abkommen von 2015 wieder reaktivieren zu wollen. Allerdings sind die Gespräche seit einigen Wochen wieder ins Stocken geraten, da es offenbar nach wie vor unüberwindliche Meinungsverschiedenheiten gibt. Ein wichtiger Faktor sind dabei die Sanktionen. Während Teheran fordert, diese unmittelbar und vollständig aufzuheben, will Washington zunächst Beweise dafür, dass der Iran sich an die atomaren Beschränkungen hält, die das Abkommen vorschreibt.

 

Neuer Präsident könnte Einigung erschweren
Da am Freitag im Iran mit Ebrahim Raisi ein politischer Hardliner zum neuen Präsidenten gewählt wurde, könnte sich der Beschluss zu einem neuen Abkommen weiter erschweren. Raisi wird im August den als gemäßigt geltenden Hassan Rouhani beerben, der den Versuch einer Reaktivierung des Abkommens von 2015 stets vorangetrieben hatte. Ob sein Nachfolger Raisi die gleichen Absichten verfolgt, muss bezweifelt werden.

 

Damit könnte es durchaus noch länger dauern als angenommen, bis die verhandelnden Parteien sich auf einen neuen Vertrag einigen können. Somit wird es auch noch einige Zeit dauern, bis die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden und tatsächlich wieder mehr Öl aus dem Iran auf dem Weltmarkt ankommen wird. Der Ölmarkt bleibt damit weiterhin erst einmal unterversorgt, da die globale Ölnachfrage zunimmt, die Ölförderung jedoch nur zögerlich zulegt.

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Die durchschnittlichen Preise für Heizöl sind seit gestern um etwa 84 Cent gesunken, nachdem es an den internationalen Ölbörsen zu einer Kurskorrektur kam. Da die Richtung der Preiskurve in den letzten Wochen aber ziemlich steil nach oben zeigte, ist dieser Preisnachlass nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Heizöl bleibt so teuer wie seit Mai 2019 nicht mehr.

 

Zum Ende der Woche sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um etwa 1,2 Prozent gesunken. Dies entspricht einem Preisnachlass von etwa 0,84 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern. Der Wochen- und Monatsvergleich zeigt allerdings, auf welch hohem Niveau die Heizölpreise nach wie vor liegen. So kosten 100 Liter heute immer noch etwa 0,53 Euro mehr als letzten Freitag. Im Vergleich zu Mitte Mai ist Heizöl heute sogar 4,50 Euro teurer, ein Preisanstieg von fast 7 Prozent.

 

Der Jahresvergleich zeigt außerdem, dass die durchschnittlichen Heizölpreise aktuell so hoch sind wie seit über zwei Jahren nicht mehr. In dieser Woche erreichten sie das erste Mal seit dem 30. Mai 2019 wieder ein Niveau oberhalb der 70 Euro. Vom Corona-Effekt, der Heizöl noch letzten Sommer so günstig wie seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht hatte, ist inzwischen nichts mehr zu spüren.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,45 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 18.06.2021

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München (ots) – Nach mehreren Wochen eines leichten, aber kontinuierlichen Anstiegs hat der Preis für einen Liter Super E10 die Marke von 1,50 Euro erreicht. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kletterte der Preis für E10 binnen Wochenfrist um 0,2 Cent und kostet derzeit im bundesweiten Mittel 1,500 Euro. Diesel verteuerte sich um 0,3 Cent je Liter und liegt nun bei durchschnittlich 1,359 Euro.

 

Der Preisanstieg ist laut ADAC die Folge der Verteuerungen auf dem Rohölmarkt. So stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent seit der Vorwoche um rund zwei US-Dollar auf etwa 74 Dollar. Positiv wirkt sich jedoch die aktuelle Stärke des Euro aus, der derzeit etwas mehr als 1,21 Dollar kostet.

 

Autofahrer sollten laut ADAC grundsätzlich vor dem Tanken die Kraftstoffpreise vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann bares Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Aktuelle Auswertungen des ADAC zeigen, dass Tanken in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten ist.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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Der Beitrag Super E10 kostet jetzt 1,50 Euro - Leichter Preisanstieg bei beiden Kraftstoffsorten erschien zuerst auf Futures-Services.

München (ots) – Die Autofahrer in Berlin zahlen derzeit beim Tanken bundesweit die niedrigsten Preise – dies gilt für Benzin als auch für Diesel. Sachsen-Anhalt verzeichnet hingegen die höchsten Benzinpreise, Diesel ist in Bremen am teuersten. Wie die heutige ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern zeigt, kostet ein Liter Super E10 in Berlin 1,474 Euro, das sind 4,8 Cent weniger als beim Schlusslicht Sachsen-Anhalt mit 1,522 Euro. Der Preis für einen Liter Diesel liegt in Berlin aktuell bei 1,334 Euro. In Bremen zahlen die Autofahrer hingegen 1,390 Euro und damit 5,6 Cent mehr.

 

Etwas teurer als in Berlin ist Tanken laut ADAC derzeit auch in Hamburg (Benzin) und in Sachsen (Diesel). Zu den teureren Bundesländern zählen bei Benzin neben Sachsen-Anhalt noch Thüringen, bei Diesel ist es neben Bremen noch Schleswig-Holstein.

Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

 

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die Möglichkeiten günstig zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ hilft, sich schnell und unkompliziert ein Bild über die Preissituation an Tankstellen in der Umgebung zu machen. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt sowie aktuelle Preise gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

 

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Die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten bleibt hoch und damit auch die Ölpreise. Nach wie vor scheinen die börsengehandelten Rohölpreise nur eine Richtung zu kennen – und zwar aufwärts! Vor allem für die zweite Jahreshälfte gehen die meisten Marktbeobachter von einer starken Nachfrageerholung aus, was schon jetzt für steigende Preise sorgt.

 

Nachfrage nimmt weiter zu
Vor allem große Volkswirtschaften wie China, Europa und die USA spüren langsam aber sicher ein Ende der Pandemie. Die Impfkampagnen schreiten recht gut voran und mehr und mehr Lockerungen führen zu immer mehr Rückkehr der Normalität. Damit steigt auch der grundsätzliche Bedarf an Öl und Ölprodukten. So ist beispielsweise der Straßenverkehr in vielen Ländern wieder auf dem Level von vor der Krise angekommen, so dass auch der Benzin- und Dieselbedarf steigt.

 

Da inzwischen auch mehr und mehr Reisebeschränkungen aufgehoben werden, rechnen viele Experten damit, dass auch der Flugverkehr in den Sommermonaten deutlich zunehmen wird. Die Menge der Inlandsflüge in den USA ist schon wieder fast so hoch wie vor dem Ausbruch der Pandemie. Damit dürfte sich auch der Kerosinbedarf in der nächsten Zeit wieder erholen.

 

Flugverkehr kehrt zurück
Der Flugverkehr war am stärksten von der Pandemie betroffen gewesen, da mit den globalen Lockdowns auch weltweite Reiseverbote verhängt wurden. Während sowohl der private als auch der kommerzielle Straßenverkehr recht schnell wieder auf ein angemessenes Level zurückkehrte und somit auch der Kraftstoffbedarf recht schnell wieder anstieg, hinkte der Kerosinverbrauch stark hinterher. In den USA liegt er diesen Monat nach wie vor etwa 40 Prozent unter dem Niveau von Juni 2019, die Tendenz ist jedoch steigend.

 

Die Marktteilnehmer bleiben somit optimistisch und setzten weiterhin auf steigende Preise, was an den Ölbörsen schon seit geraumer Zeit für einen stabilen Aufwärtstrend sorgt. So notierten die Preise für die beiden wichtigsten Referenzsorten Brent und WTI, die in London bzw. New York gehandelt werden, gestern so hoch, wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Solange die Stimmung der Trader ungetrübt bleibt, dürfte sich die Preisrally weiter fortsetzen.

 

 

 

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Eine neue Heizung bringt eine Menge Vorteile mit sich. Nach der Modernisierung wird meist weniger Energie verbraucht und die laufenden Kosten und CO2-Emissionen sinken. Doch wie wird das Optimum erreicht? Das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) hat dazu ein paar Tipps zusammengetragen.

 

Vorteile der Heizungsmodernisierung ausschöpfen

Mit einer Öl-Brennwertheizung beginnt das Sparen direkt nach der Installation. Sofort mit dem ersten Einschalten arbeitet die Heizung sehr effizient und nutzt den eingesetzten Energieträger nahezu vollständig aus. „Um die größtmögliche Einsparung zu erzielen, sollten alle Komponenten einer Heizungsanlage optimal aufeinander abgestimmt und passend eingestellt sein“, so Christian Halper vom IWO.

 

Wenn alle Komponenten einer Heizungsanlage optimal aufeinander abgestimmt und passend eingestellt sind, wird die höchste Energieeffizienz erreicht.
Foto: IWO

Richtige Vorlauftemperatur einstellen

Haben sich die Hauseigentümer für ein Öl-Brennwertgerät entschieden, gilt es für den Experten, der das Modell einbaut, die Einstellungen so zu wählen, dass das gesamte Effizienzpotenzial ausgenutzt werden kann. Dazu gehört unter anderem auch die Abstimmung der Heizkurven- und Umwälzpumpeneinstellung, auf die an den jeweiligen Heizkörperventilen einregulierten Durchflüsse. Bei Bedarf müssen dazu alte Thermostatventile durch neue, voreinstellbare ersetzt werden. Grundsätzlich gilt: „Je geringer die Rücklauftemperatur des Heizsystems ist, desto besser kann der Heizkessel dem Abgas seine Restenergie entziehen und desto größer ist die Effizienz des Systems“, weiß Halper.

 

Eine weitere Einsparmöglichkeit ist die Einbindung von erneuerbaren Energien. Öl-Brennwertheizungen lassen sich leicht mit Solaranlagen auf dem Dach kombinieren. Wer eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage in seine Energieversorgung einbindet, spart weitere Energie, laufende Kosten und CO2 ein. Der Heizkessel springt nur noch dann ein, wenn nicht genug erneuerbare Energie zur Verfügung steht. Solche sogenannten Hybridsysteme lassen sich auch nach der Heizungsmodernisierung einrichten.

 

Eine Solaranlage auf dem Dach erschließt weitere Einsparpotenziale und lässt die laufenden Kosten sinken.
Foto: IWO

Ölheizungen können auch nach 2025 genutzt werden
Entgegen einiger Meldungen dürfen Ölheizungen nach 2025 ganz normal weiter betrieben und unter bestimmten Voraussetzungen auch neu eingebaut werden. Dazu gehört die Kombination mit erneuerbarer Energie, zum Beispiel mit einer Solaranlage. Wer seine Heizung auf diese Weise zum Hybridsystem erweitert oder schon erweitert hat, kann also auch nach 2025 ein neues Öl-Brennwertgerät einbauen. Durch den Wechsel von einer veralteten Heizung zu einem Hybridsystem mit Öl-Brennwertgerät, Photovoltaikanlage und Warmwasserspeicher mit integrierter Wärmepumpe können sowohl die Treibhausgasemissionen als auch die laufenden Energiekosten für die Strom- und Wärmeversorgung häufig deutlich reduziert werden. Maßnahmen an der Gebäudehülle verstärken die Einsparungen zusätzlich.

 

Für den verbleibenden Brennstoffbedarf könnten zukünftig alternative flüssige Brennstoffe genutzt werden, die das fossile Heizöl zunehmend ersetzen. Diese Future Fuels sind bereits in kleinen Mengen verfügbar und werden derzeit in verschiedenen Gebäuden europaweit eingesetzt – derzeit in rund 160 Ölheizungen. Für die neue Pilotinitiative „future:fuels@work“ sucht IWO nach Haushalten, die eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik planen oder gerade umsetzen – und im Anschluss daran treibhausgasreduziertes Heizöl einsetzen möchten. Diese Haushalte können sich um die Teilnahme an der Aktion bewerben. Das Teilnahmeformular gibt es beim Heizungsbauer oder Mineralölhändler sowie über die IWO-Infohotline unter Tel. 06190 9263 435.

 

Mehr Informationen auf www.zukunftsheizen.de.

 

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Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/einstellungen-optimieren-und-energie-sparen.html

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Die Vereinigung der erdölproduzierenden Länder (OPEC) hat ihren monatlichen Bericht zur globalen Nachfrage nach Rohöl veröffentlicht. Dieser Bericht stellt einen wesentlichen Indikator nicht nur für die aktuelle Marktlage dar, sondern bietet auch eine Aussicht auf die Entwicklung der Nachfrage nach dem begehrten Rohstoff. Denn während des letzten Jahres musste der Rohölhandel einen Tiefschlag nach dem anderen hinnehmen. Mit den jüngsten Zahlen lässt das Ölkartell allerdings auch wieder Optimismus zu.

 

Stärkere Erholung als zuvor gedacht

Mit dem Ausbruch des Coronavirus und der einhergehenden Pandemie, sah sich der weltweite Rohölhandel vor eine noch nie dagewesene Herausforderung gestellt. Durch Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, sind den Ölproduzenten die Käufer ausgeblieben. Sprudelnde Ölquellen und Lager voll mit einem Rohstoff den scheinbar niemand haben wollte, hat die Ölpreise an den Börsen ins Bodenlose fallen lassen.

 

Als Gegenmaßnahme hat sich die OPEC dazu entschlossen den Hahn (zumindest teilweise) zu zu drehen und die Ölflut an den Märkten in den Griff zu bekommen. Die Auswirkungen haben sich sehen lassen, denn nach den Preiseinbrüchen des letzten Jahres, bewegen sich Heizöl- und Tankstellenpreise wieder in Richtung Vorkrisenniveau.

 

Besonders der aktuelle OPEC-Bericht zum Stand der weltweiten Ölnachfrage und -produktion hat den Börsenpreisen Auftrieb gegeben. So soll die durchschnittliche Nachfrage für 2021 bei knapp 96,6 Millionen Barrel Rohöl (à 159 Liter) am Tag liegen. Dies entspricht einem Mehrverbrauch von ca. 6 Millionen Barrel pro Tag, im Vergleich zum Vorjahr (also eine Steigerung von über 5,7 Milliarden Liter pro Tag).

 

Stärker wird noch das vierte Quartal 2021 erwartet. Gerechnet wird mit einem weltweiten Verbrauch von fast 100 Millionen Barrel pro Tag, was in etwa dem Niveau von 2019, vor Ausbruch der Coronapandemie, entspräche.

 

Ausblick

Heizölpreise werden heute mit einem Zuschlag von ca. +0,20 bis +0,50 Euro pro 100 Liter erwartet.

Der Beitrag OPEC Bericht lässt den Markt hoffen erschien zuerst auf Futures-Services.

München (ots) – Die Zahl der Schwankungen der Durchschnittspreise an den Zapfsäulen der deutschen Tankstellen ist erneut größer geworden. Wie eine aktuelle Marktuntersuchung des ADAC zeigt, hat die Preispolitik der Mineralölkonzerne im Vergleich zum Vorjahr zu einer weiteren Preisspitze geführt. Damit sind mittlerweile sieben Preisrunden im Tagesverlauf etabliert, im Vorjahr war es eine weniger. Die Verlaufskurve der Kraftstoffpreise ist damit noch kleinteiliger und – auf den ersten Blick – unübersichtlicher geworden. Aus Sicht des ADAC können sich die Verbraucher dennoch daran orientieren und ihr Tankverhalten danach ausrichten. Bei der Untersuchung ging es darum, die durchschnittliche Tagesverlaufskurve der Benzin- und Dieselpreise für den Monat Mai und im gesamten deutschen Kraftstoffmarkt zu ermitteln.

 

Mehr Preisspitzen, weniger Sparpotenzial

Die Auswertung zeigt, dass einem längeren Zeitraum in der Nacht mit weitgehend konstanten Preisen im Laufe des Tages mehrere Spitzen folgen. Dabei ist kurz nach sieben Uhr morgens das höchste Preisniveau des Tages feststellbar, danach bröckeln die Preise ab, unterbrochen von mehreren zwischenzeitlichen Anhebungen. Diese sind gegen 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, kurz vor 18 Uhr, vor 20 Uhr sowie ab 22 Uhr. Danach klettert der Preis wieder auf sein nächtliches Niveau. Am niedrigsten liegen die durchschnittlichen Spritpreise zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr.

 

Die Spanne zwischen dem teuersten und dem billigsten Tankzeitpunkt fällt kleiner aus als im vergangenen Jahr. Damals konnten Tankstellenkunden allein durch die Wahl des richtigen Tankzeitpunkts bis zu elf Cent je Liter sparen. Mittlerweile sind es mehr als sieben Cent je Liter Super E10 und rund sechseinhalb Cent je Liter Diesel. Doch auch diese Spanne bietet laut ADAC einen Anreiz, zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt eine Tankstelle anzusteuern.

 

Kraftstoffpreise im Tagesverlauf, Mai 2021
Bildquelle ADAC e.V.

Eine weitere Auffälligkeit bei der diesjährigen Auswertung: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die täglichen Preisspitzen zeitlich leicht verschoben, damit die zusätzliche Preisspitze eingebaut werden konnte.

 

Der ADAC empfiehlt preisbewussten Autofahrern, die sich regelmäßig bietenden Möglichkeiten günstig zu tanken, auch konsequent zu nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Neben den aktuell ermittelten Preistälern hilft die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, sich schnell und unkompliziert ein Bild über die Preissituation an Tankstellen in der Umgebung zu machen. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt sowie aktuelle Preise gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

 

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Der Beitrag ADAC Auswertung: sieben Preisrunden am Tag - Spanne von sieben Cent zwischen teuerstem und günstigsten Tankzeitpunkt erschien zuerst auf Futures-Services.