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Die Räume nicht komplett auskühlen lassen

Alle wollen und müssen derzeit Energie sparen. Für die meisten Menschen bedeutet das, weniger und gezielter zu heizen. Schließlich spart jedes Grad, auf das wir verzichten, sechs Prozent Energie. Doch die Temperatur sollte gerade jetzt im Winter nicht zu stark abgesenkt werden, da durch abgekühlte Wandflächen leicht Schäden wie zum Beispiel Schimmel entstehen. Die Initiative WÄRME+ gibt Tipps, wie sich die „Gratwanderung“ zwischen Energieeinsparung und Schimmelgefahr meistern lässt.

Wie entsteht Schimmel?

Jede:r Bewohner:in gibt durchschnittlich zwei bis drei Liter Wasser an die Raumluft ab – durch den Atem, Duschen, Wäschewaschen, Kochen und Hausarbeit. Die Luftfeuchtigkeit hängt auch von der Raumtemperatur ab: Kalte Luft nimmt Feuchtigkeit nicht so gut auf, deshalb bildet sich schnell Kondenswasser an den Fenstern und Außenwänden. Das kann nach und nach zu Schimmelbildung führen. Anfangs sind es nur feuchte Wände und ein modriger Geruch, dann zeigen sich Stockflecken. Wenn großflächig ungesunder schwarzer Schimmel zu sehen ist, ist die Substanz des Mauerwerks bereits gefährdet.

Temperatur nicht unter 16 Grad sinken lassen

„Es ist wichtig, einen gesunden Mittelweg zu finden und Haus oder Wohnung auf einem Temperaturniveau zu halten,“ empfiehlt Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. „Einen Raum zu sehr auskühlen zu lassen, ist nicht energiesparend, denn das Wiederaufheizen kostet übermäßig viel Energie. 19 Grad sind in der Wohnung normalerweise ausreichend, 16 Grad sollten auf keinen Fall unterschritten werden.“ Wer friert, dem empfiehlt der Experte, lieber zum dicken Pullover oder der Wolldecke zu greifen als sofort die Heizung hochzudrehen. Die Türen zu wenig beheizten oder ungeheizten Zimmern sollten geschlossen bleiben.

Zusätzlich hilft regelmäßiges Stoßlüften gegen Schimmelbildung. Die warme Luft und mit ihr die Feuchtigkeit werden so aus dem Raum heraustransportiert. Als Faustregel fürs Lüften gilt: bis zu viermal täglich – von Dezember bis Februar jeweils fünf Minuten, im März und November je zehn Minuten. Im April und September, wenn es langsam wieder wärmer wird, sollte eine Fensterlüftung jeweils 15 Minuten dauern und die Heizung während des Lüftens heruntergedreht werden. Durchgängiges Lüften über gekippte Fenster hingegen ist äußerst ineffizient, denn es bringt wenig Luftaustausch und die Räume verlieren zu viel kostbare Wärme.

Auf Nummer sicher mit Feuchtigkeitsmesser und Lüftungsanlage

Wer ganz sicher gehen will, setzt zur Kontrolle am besten einen Feuchtigkeitsmesser ein. Die kleinen Handgeräte bestimmen den Feuchtigkeitsgrad in der Wand schnell und einfach. So lassen sich größere Schäden vermeiden. Die Geräte sind für meist kleines Geld im Handel erhältlich. „Wenn die Bewohner:innen tagsüber längere Zeit nicht zu Hause sind oder nachts schlafen, ist es kaum möglich, den nötigen Luftaustausch über reine Fensterlüftung zu gewährleisten“, so Michael Conradi. „Gerade im Schlafzimmer ist Lüften aber wichtig. Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu gewährleisten, sollte alle zwei Stunden das gesamte Luftvolumen ausgetauscht werden.“ Da das nachts manuell nicht möglich ist, empfiehlt die Initiative WÄRME+ die Luftqualität über eine Lüftungsanlage zu regeln. Sie tauscht die Raumluft automatisch aus und verhindert so eine Schimmelbildung. Besonders energiesparend arbeiten Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Sie gewinnen einen Großteil der Wärme aus der Abluft zurück und führen sie wieder mit der Zuluft ins Gebäude. Damit ist eine gute Luftqualität garantiert und die Heizkosten lassen sich spürbar senken.

Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte auf der Homepage der Initiative Wärme+: www.waerme-plus.de

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München (ots) – Die Autofahrer müssen beim Tanken erneut deutlich tiefer in die Tasche greifen als in der Vorwoche. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, hat sich insbesondere Benzin deutlich verteuert. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,779 Euro, das sind 4,2 Cent mehr als vor einer Woche. Auch Diesel ist teurer: Für einen Liter muss man aktuell 1,858 Euro bezahlen und damit 2,9 Cent mehr als vor einer Woche.

 

Die Kraftstoffpreise sind aus Sicht des ADAC deutlich überhöht. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent liegt auf einem ähnlichen Niveau wie in der Vorwoche, zudem ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder stärker geworden. Vor einem Monat, als der Ölpreis ähnlich hoch notiert hat, kostete Super E10 etwa zehn Cent weniger als jetzt, Diesel etwa sechs Cent.

 

ADAC: Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
Quelle: ADAC e.V.

 

Die Preisdifferenz zwischen Diesel und Super E10 ist geschmolzen und beträgt derzeit 7,9 Cent. Eine Normalisierung ist damit aber noch nicht in Sicht. Zur Erinnerung: Ein Liter Diesel wird um mehr als 20 Cent geringer besteuert als Benzin, doch immer noch kostet Diesel deutlich mehr.

 

Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit abends zu tanken. Besonders zwischen 20 und 22 Uhr sind die Kraftstoffpreise niedrig. Morgens sind die Preise erfahrungsgemäß am höchsten, dann zahlt man im Schnitt rund 12 Cent mehr als abends.

 

Schnelle und praktische Hilfe bekommen Autofahrer mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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Die OPEC hat sich gestern zum ersten Mal in diesem Jahr wieder zu Wort gemeldet. Einige Delegierte der Förderallianz äußerten sich zu den aktuellen Förderkürzungen und gaben an, dass diese erst einmal weitergeführt werden dürften. Der Markt sei aktuell in einem ausgeglichenen Zustand, den man beibehalten wolle.

 

Bei ihrer letzten Vollversammlung im Dezember hatte die OPEC+ Allianz aus 23 Förderländern beschlossen, ihre Fördermengen weiter um 2 Mio. Barrel pro Tag zu kürzen. Dies entspricht einer Menge von 318 Mio. Litern sowie etwa 2 Prozent des weltweiten täglichen Ölverbrauchs. Gleichzeitig gab die OPEC+ an, wieder zu ihrem alten Turnus der halbjährlichen Vollversammlungen zurückkehren zu wollen. Seit der Corona-Krise hatte sich die Allianz monatlich getroffen, um flexibler auf die Marktbegebenheiten reagieren zu können.

 

Auch wenn die OPEC inzwischen wieder davon auszugehen scheint, dass die Volatilität am Ölmarkt sich abgeschwächt hat, will sie dennoch am 1. Februar ein Meeting auf ministerialer Ebene abhalten. Das sogenannte Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), zu dem die Energieminister der wichtigsten 23 Mitgliedsländer gehören, hat für sich alleine keine Entscheidungsgewalt, gibt aber üblicherweise die Marschrichtung der OPEC+ an.

 

Allerdings scheint die Förderallianz keine großartigen Änderungen ihrer aktuellen Produktionspolitik vornehmen zu wollen, wie es gestern aus Insiderkreisen hieß. Man wolle erst einmal abwarten, bis besser abzuschätzen ist, ob die Nachfrage Chinas tatsächlich nachhaltig steigt, und welche Auswirkungen das nahende EU-Produktembargo auf den Ölmarkt haben wird. Zudem sei der Markt aktuell zwischen robusten Nachfrageaussichten und anhaltenden konjunkturellen Unsicherheiten ausgeglichen, so dass keine Anpassung nötig sei.

 

Mit diesen Aussagen dürfte das JMMC-Meeting nächste Woche also recht unaufgeregt über die Bühne gehen. Doch wer die OPEC+ kennt, weiß, dass das Förderbündnis durchaus für Überraschungen gut ist. Einigkeit zwischen den 23 Mitgliedern ist selten gegeben und interne Verwerfungen und unterschiedliche Interessen haben in der Vergangenheit immer wieder für unerwartete Entscheidungen gesorgt. Die Marktteilnehmer bleiben also wachsam.

An den internationalen Rohölbörsen geht es weiter bergauf und so sind die Ölpreise inzwischen wieder so hoch wie zuletzt Anfang Dezember. Stütze kommt nach wie vor von den robusten Nachfrageaussichten in China, die gleichzeitig auch die Rezessionssorgen schrumpfen lassen. Gleichzeitig steigen die Angebotsunsicherheiten wieder an.

 

So tut sich Russland am globalen Ölmarkt immer schwerer, seine Mengen an den Mann zu bringen, auch wenn die neuen Hauptabnehmer Indien und China weiterhin russisches Öl kaufen. Allerdings sind die Preise inzwischen so tief gefallen, dass der Plan der westlichen Verbündeten – nämlich die Kriegskasse Moskaus empfindlich zu treffen – aufzugehen scheint.

 

Zudem naht ein weiteres Embargo der EU – diesmal auf Raffinerieprodukte aus Russland. Experten und Marktbeobachter fürchten, dass dieser Einfuhrstopp, der am 5. Februar in Kraft treten soll, stärkere Auswirkungen auf den Markt haben könnte als das seit Anfang Dezember geltende Rohölembargo. Ein Grund dafür ist, dass der Produktmarkt, vor allem bei Diesel, ohnehin mit Knappheiten zu kämpfen hat.

 

Entsprechend steigen nicht nur die Rohölpreise sondern auch die Produktpreise an den internationalen Rohölbörsen an. Sie ziehen die Inlandspreise für Heizöl mit in die Höhe, so dass Verbraucherinnen und Verbraucher heute im Durchschnitt mit teilweisen recht saftigen Aufschlägen um +1,10 bis +1,70 Euro pro 100 Liter rechnen müssen.

Die Zeit der deutlichen Preisabschläge scheint erst einmal wieder vorbei zu sein und so müssen Verbraucherinnen und Verbraucher sich zu Beginn der neuen Woche auf durchschnittliche Preisaufschläge von gut 80 Cent im Vergleich zu Freitag gefasst machen. Insgesamt ist der Heizölpreis im Bundesdurchschnitt nicht mehr allzu weit von den frühen Jahreshochs Anfang des Monats entfernt.

 

Mit Start 2023 war der Heizöl im Bundesdurchschnitt auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember 2022 geklettert, konnte danach aber im Fahrwasser der nachgebenden Ölbörsen aber auch wieder auf den niedrigsten Stand seit Mitte Dezember fallen. In den letzten beiden Wochen hat sich allerdings ein leichter Aufwärtstrend etabliert, der den durchschnittlichen Heizölpreis wieder etwas verteuert.

 

Mit einem Durchschnittspreis von 115,45 Euro pro 100 Liter kostet Heizöl damit heute nur gut 2,50 Euro weniger als am 2. Januar, dem bisherigen Jahreshöchststand. Allerdings zeigt der Mehrmonatsvergleich auch, dass die Inlandspreise nach wie vor auf relativ niedrigen Niveau liegen. So kosteten 100 Liter noch Anfang Oktober über 151 Euro. Die Durchschnittspreise sind seitdem also um 24 Prozent gefallen.

 

 

Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich die Inlandspreise weiter entwickeln. Während ein gegenüber dem Dollar sehr starker Euro eigentlich für Preisnachlässe im Inland spricht, zeigt die Kursentwicklung an den Ölbörsen eher nach oben. Hier überwiegen aktuell preisstützende Faktoren wie die anziehende Ölnachfrage in Asien sowie die Angebotsunsicherheit wegen der EU-Embargos auf russisches Öl und Ölprodukte.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus, was aktuell durch die schwierige Versorgungslage in manchen Regionen noch verschärft wird. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,24 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 23.01.2023.

Die Volatilität an den Ölbörsen setzt sich in dieser Woche fort, da die Marktteilnehmer auf Richtungssuche durch verschiedene Unsicherheitsfaktoren navigieren. So bleibt die Aussicht auf eine robuste Nachfrageerholung in China ein stützender Faktor, während gleichzeitig die globale Konjunkturentwicklung immer wieder Grund zur Sorge gibt.

 

Rezessionsangst vs. Nachfrageoptimismus
So hatten schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA in der Wochenmitte für leichte Panik an den Börsen gesorgt, hatte man sich doch zuletzt sehr darauf verlassen, dass der größte Ölverbraucher der Welt bisher relativ unbeschadet durch die multiplen Krisen der vergangenen Jahre gekommen ist. Doch wie sich zeigt, ist auch Amerika nicht vor einer drohenden Rezession gefeit, was die Ölbörsen tendenziell belastet.

 

EU-Embargo auf russische Ölprodukte naht 
Gleichzeitig bleibt die allgegenwärtige Angebotsunsicherheit durch die Sanktionen gegen Russland bestehen und nimmt aktuell wieder zu, denn ab dem 5. Februar wird die zweite Stufe des EU-Ölembargos gegen Russland in Kraft treten. Bisher waren nur Rohöllieferungen auf dem Seeweg von dem Einfuhrstopp, der am 5. Dezember startete, betroffen. Ab kommendem Monat dürfen dann auch keine Raffinerieprodukte wie Diesel oder Benzin aus Russland eingeführt werden.

 

Marktbeobachter fürchten, dass es dadurch möglicherweise zu akuten Engpässen kommen könnte, da in weiten Teilen Europas die Produktmärkte ohnehin knapp sind. Spürbar war dies zuletzt beispielsweise bei Diesel, das aktuell immer noch gut 12 Prozent teurer ist als letztes Jahr um diese Zeit. Sobald die russischen Importe komplett wegfallen, müssen auch hier Alternativen gefunden werden, was durchaus für Verwerfungen am Produktmarkt führen könnte.

 

Inlandspreise steigen
Bei den Inlandspreisen müssen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher heute auf recht deutliche Preisaufschläge gefasst machen, nachdem die Ölbörsen gestern Nachmittag starke Gewinne hatten schreiben können. Für 100 Liter Heizöl muss entsprechend im Durchschnitt etwa +2,70 bis +3,30 Euro mehr bezahlt werden als gestern.

 

München (ots) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen wieder spürbar an, dies ist das Ergebnis der aktuellen ADAC Auswertung. So kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,737 Euro und damit drei Cent mehr als vor einer Woche. Etwas geringer fällt der Anstieg bei Diesel aus: Ein Liter kostet aktuell 1,829 Euro – ein Plus von 1,8 Cent im Wochenvergleich.

 

Hauptursache für die Verteuerung ist nach Ansicht des ADAC der gestiegene Rohölpreis. Vor einer Woche kostete ein Barrel der Referenz-Sorte Brent rund 80 US-Dollar, inzwischen ist der Preis auf etwa 86 Dollar gestiegen.

 

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
Quelle: ADAC e.V.

 

Die Preisdifferenz zwischen Diesel und Super E10 ist mit der aktuellen Entwicklung etwas geringer geworden, allerdings kostet Diesel immer noch 9,2 Cent mehr als der Otto-Kraftstoff. Dass auf einen Liter Diesel über 20 Cent weniger Energiesteuer anfällt als auf einen Liter Benzin wird mit der aktuellen Preisdifferenz jedoch nicht ansatzweise widergespiegelt.

 

Der ADAC empfiehlt den Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit abends zu tanken. Besonders zwischen 20 und 22 Uhr sind die Kraftstoffpreise niedrig. Morgens sind die Preise erfahrungsgemäß am höchsten, dann zahlt man im Schnitt rund 12 Cent mehr als abends.

 

Schnelle und praktische Hilfe bekommen Autofahrer mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/

München (ots) – Noch im Spätsommer und Herbst 2022 hat der ADAC in seinem Vergleich der Kraftstoffpreise in den deutschen Bundesländern regionale Preisdifferenzen von rund 17 Cent festgestellt. Dies scheint der Vergangenheit anzugehören – die Preisunterschiede sind wieder auf ein weitaus geringeres Maß geschrumpft aber immer noch erheblich. Wie die aktuelle Auswertung in den 16 Bundesländern zeigt, tanken die Autofahrer im Saarland und in Rheinland-Pfalz am günstigsten, in Schleswig-Holstein und in Brandenburg ist Kraftstoff derzeit am teuersten.

 

Ein Liter Super E10 kostet im Saarland laut ADAC im Schnitt derzeit 1,692 Euro. Damit ist das kleinste Flächenland bei Benzin derzeit das preiswerteste, gefolgt von Bayern, das im Herbst 2022 über Monate hinweg mit Abstand das teuerste Land war. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen die Autofahrer dagegen in Schleswig-Holstein. Hier liegt der Preis für Super E10 bei 1,784 Euro. Genauso teuer ist Brandenburg.

 

Kraftstoffpreise in den deutschen Bundesländern.
Quelle: ADAC e.V.

 

Den günstigsten Diesel kann man derzeit in Rheinland-Pfalz tanken. Der Preis für einen Liter liegt hier momentan im Mittel bei 1,794 Euro, das Saarland folgt mit 1,796 Euro knapp dahinter. Am teuersten ist Diesel zurzeit in Brandenburg: Hier müssen die Autofahrer im Schnitt 1,861 Euro bezahlen, Berlin ist mit 1,850 Euro Vorletzter.

 

Laut ADAC sind die aktuellen regionalen Preisschwankungen im Bereich des Üblichen. Der Betrieb in der brandenburgischen Raffinerie Schwedt läuft derzeit mit einer Auslastung von über 50 Prozent bei steigender Tendenz. Mögliche Auswirkungen auf den Kraftstoffmarkt in der Region sind derzeit nicht klar absehbar.

 

Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

 

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC alle Möglichkeiten, günstiger zu tanken, konsequent nutzen. Dies stärkt den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt und ist letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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Die internationalen Ölbörsen bleiben im Spannungsfeld eines kurzfristig erwarteten Nachfrageanstiegs in China und der nach wie vor bestehenden Gefahr einer globalen Rezession. Allerdings hellt sich die Stimmung in dieser Beziehung immer mehr auf, denn die Konjunkturdaten aus den großen Volkswirtschaften der Welt hatten zuletzt optimistisch gestimmt.

 

So scheint auch in China – trotz der unkontrollierten Beendigung aller Corona-Regeln und dem daraus resultierenden stärksten Infektionsausbruch seit Beginn der Pandemie – zumindest aus konjunktureller Sicht ein Wendepunkt erreicht. Hatte die chinesische Wirtschaft im letzten Jahr noch auf sehr wackligen Beinen gestanden, waren die jüngsten Wachstumszahlen recht robust ausgefallen.

 

Ein wichtiger Hintergrund für diese Entwicklung betrifft auch die Ölmärkte, denn die Nachfrage nach Kraftstoffen ist mit der Aufgabe der meisten Corona-Beschränkungen in China deutlich gestiegen. Hinzu kommt, dass in Asien zur Zeit mit dem Mondneujahr der wichtigste Feiertag begangen wird und mit ihm in China die Hauptreisezeit herrscht. Die Behörden rechnen in den kommenden Wochen mit über zwei Milliarden Urlaubsreisen, die im Rahmen des Neujahrsfestes durchgeführt werden.

 

Global sorgen zudem die sinkenden Inflationsdaten in den großen Volkswirtschaften für gute Stimmung. Vor allem in den USA zeigt sich, dass die aggressive Zinspolitik der Fed, die schon im vergangenen Frühjahr mit ersten Zinsanhebungen auf die Preisteuerung reagiert hatten, Wirkung zeigt. Seit dem Sommer ist die Inflation rückläufig und lässt der Fed nun Spielraum, die Zügel etwas zu lockern – sehr zur Freude der Industrieunternehmen.

 

Im Inland pendeln sich die durchschnittlichen Heizölpreise weiterhin auf vergleichsweise niedrigem Niveau ein. Im Vergleich zu gestern sind heute je nach Region sowohl leichte Aufschläge als auch leichte Abschläge möglich. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf eine Spanne von ca. -0,50 bis +0,10 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Montagvormittag einstellen.

Die Heizölpreise im Bundesgebiet haben zum Wochenstart erneut nachgegeben. Im Durchschnitt zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher heute gut 90 Cent weniger für 100 Liter als noch am Freitag. Auch auch Wochen- und Monatssicht sind neue Preisnachlässe zu verzeichnen, insgesamt bleiben die Preisschwankungen aber eher gering.

 

So kostet Heizöl im Bundesdurchschnitt am heutigen Montag nur etwa 41 Cent weniger als Montag vor einer Woche. Deutlicher fällt der monatliche Vergleich aus, denn am 16. Dezember kostete Heizöl noch etwa 2,89 Euro mehr als heute, so dass seitdem ein Preisrückgang von -2,5 Prozent zu verzeichnen ist. Im Mehrmonatsvergleich zeigt sich allerdings, dass dieser Preisrückgang eher moderat zu bewerten ist.

 

Denn im Vergleich zu den starken Preisnachlässen Ende letzten Jahres befinden sich die Heizölpreise aktuell eher in einer Seitwärtsbewegung. Dies lässt sich klar verdeutlichen an der Kurve der kurzfristigen Preisentwicklung, die allein für November einen Preisrückgang von fast 17 Prozent aufweist. Nachdem die ersten beiden Dezemberwochen dann noch einmal von stärkeren Kursschwankungen geprägt waren, sind die bundesweiten Heizölpreise seit Mitte letzten Monats in eine eher moderate Seitwärtsbewegung eingetreten.

 

Sie haben sich dabei von den hohen Kursschwankungen der internationalen Rohölbörsen mehr oder weniger unbeeindruckt gezeigt und nur geringe Auf- und Abwärtsbewegungen markiert. Auf Jahressicht gesehen bleibt der bundesweite Durchschnittspreis für Heizöl nach wie vor deutlich höher als in den Vorjahren, bewegt sich aber auch weiterhin auf dem Niveau von Ende Februar 2022 (vor Kriegsausbruch).

 

Da aktuell auch die Nachfrage aufgrund der eher milden Wintertemperaturen geringer ist und auch die Lieferzeiten sich in den meisten Regionen wieder normalisiert haben, bietet sich Verbraucherinnen und Verbrauchern, die noch Platz im Tank haben, aktuell eine gute Gelegenheit, die Vorräte aufzustocken.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus, was aktuell durch die schwierige Versorgungslage in manchen Regionen noch verschärft wird. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,24 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 16.01.2023.