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Mit dem Schnee schmilzt am Ende des Winters auch der Vorrat in vielen Heizöltanks dahin. Und in vielen Häusern wird es Zeit, das Energielager wieder aufzufüllen. Dabei ist der Tank in der Regel nie ganz leer und wird mit frischer flüssiger Energie aufgefüllt. Vielen Hausbesitzern stellt sich daher die Frage: Wie lange ist das Heizöl eigentlich haltbar? Für die „Nachfüllung“ empfehlen die meisten Heizgerätehersteller Premiumheizöl – warum eigentlich? Und wo ist der Unterschied zu „normalem“ Heizöl? Die Antworten darauf hat das Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

 

Heizgerätehersteller empfehlen Premiumheizöl, viele Hausbesitzer entscheiden sich dafür. Es wird unter verschiedenen Markennamen bei nahezu allen Mineralölhändlern angeboten. Foto: IWO

Gedämmte Gebäude und effiziente Heizungsanlagen sorgen für einen immer geringer werdenden Heizölverbrauch. Folglich lagert die flüssige Energie auch länger im Tank. Das macht aber gar nichts, weiß Moritz Bleeker vom IWO: „Heizöl ist ursprünglich ein Naturprodukt und das bildet mit der Zeit Alterungsprodukte, sogenannte Sedimente, welche sich aber am Boden des Tanks ablagern. Die Saugleitung ist bis zu zehn Zentimeter über dem Boden des Tanks installiert und gewährleistet so, dass die Ablagerungen vom Tankboden bei richtiger Anwendung nicht zum Brenner gelangen.“ Bei einer gelegentlichen Tankreinigung werden solche Ablagerungen dann darüber hinaus vom Experten entfernt. Und auch schlecht wird Heizöl bei richtigen Lagerbedingungen nicht. „Das heutige schwefelarme Heizöl erfüllt bereits höchste Qualitätsansprüche“, so Bleeker.

 

Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und Effizienz sind die drei wichtigsten Bedingungen, die Heizölkunden laut einer Umfrage im Auftrag des IWO an ihre Heizungsanlagen stellen. „Ohne einen hochwertigen Energieträger ist das nicht möglich“, sagt Brennstoff-Experte Bleeker. Und da kommt das von vielen Heizungsherstellern empfohlene Premiumheizöl ins Spiel. „Das übertrifft mit seinen verbesserten Eigenschaften zusätzlich die gesetzlichen Anforderungen“, so Bleeker weiter. Premiumheizöl ist mit verschiedenen Zusätzen – sogenannten Additiven – angereichert, die für mehr Lagerstabilität und eine sauberere Verbrennung stehen. Mineralölhändler bieten es unter unterschiedlichen Markennamen an.

 

Premiumheizöl: Hausbesitzer profitieren mehrfach
Hausbesitzer können gleich mehrfach von Premiumheizöl profitieren: Die Verbrennungseigenschaften werden optimiert, Brenner und Kessel behalten die volle Leistungsfähigkeit und ermöglichen den gleichbleibend effizienten Betrieb der Anlage, was zusätzlich Heizöl einspart. Darüber kann die Lebensdauer der Heizung verlängert und die Betriebssicherheit durch Schutz vor vermehrten Ablagerungen erhöht werden. Führende Hersteller von Heizgeräten empfehlen daher schwefelarmes Heizöl vorzugsweise in Premiumqualität zu verwenden. „Gerade wenn nach einer Heizungsmodernisierung ein effizientes Öl-Brennwertgerät eingebaut wurde, ist das Premiumheizöl empfehlenswert. Nach so einer Modernisierung sollte zudem idealerweise eine Tankreinigung eingebunden werden, um bereits angesammelte Alterungsprodukte zu beseitigen“, sagt Bleeker.

 

Neue flüssige Brennstoffe für die Zukunft
Für die Zukunft sind treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger die erste Wahl. Langfristig eröffnen sie den Öl-Brennwertheizungen eine treibhausgasreduzierte oder sogar treibhausgasneutrale Perspektive. Das IWO betreut deutschlandweit bereits einige Modellprojekte, in denen das „grüne“ Heizöl im Alltag verwendet wird. Es kann dem vorhandenen Heizöl im Tank beigemischt werden und verringert so die Treibhausgasemissionen der Häuser deutlich. Eine Pilotinitiative dazu ist gerade gestartet: Mit „future:fuels@work“ haben Hauseigentümer, die mit Öl-Brennwerttechnik modernisieren, die Chance auf eine Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) treibhausgasreduziertes Heizöl zum Vorzugspreis.

 

Weitere Infos zu „future:fuels@work“ und zum Premiumheizöl stehen unter www.zukunftsheizen.de bereit.

 

IWO, 2021

 

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO)

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Tel +49 40 235113-884

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München (ots) – Der Preis für Dieselkraftstoff ist erneut kräftig gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kostet Diesel im bundesweiten Mittel derzeit 1,585 Euro je Liter. Das sind 2,3 Cent mehr als in der Vorwoche. Gleichzeitig blieb der Dieselpreis damit nur um 0,1 Cent unter dem Allzeithoch vom vergangenen Montag: Am 10. Januar 2022 kostete der Kraftstoff mit 1,586 Euro so viel wie nie zuvor.

 

Teurer geworden ist auch Benzin. Der Preis für einen Liter Super E10 liegt derzeit bei 1,655 Euro. Gegenüber der Vorwoche verzeichnet der ADAC damit einen Anstieg um 0,7 Cent. Die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten ist abermals geschrumpft und beträgt aktuell nur noch sieben Cent. Der geringe Abstand ist saisonbedingt aufgrund der starken Heizölnachfrage nicht außergewöhnlich, belastet aber die Dieselfahrer zusätzlich. Rein von der Abgabenseite her müsste der Unterschied rund 20 Cent betragen.

 

Der ADAC sieht die Ursache für die aktuelle Verteuerung an den Zapfsäulen insbesondere im gestiegenen Preis für Rohöl. So kostet ein Barrel der Sorte Brent derzeit etwa 84 US-Dollar und damit 4 Dollar mehr als in der Vorwoche.

 

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
Quelle: ADAC e.V.

 

Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen und abends tanken. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt, kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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ADAC Kommunikation
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Die börsengehandelten Rohölpreise haben gestern wieder ein gutes Stück zugelegt und damit auch die Heizölpreise im Inland mit nach oben gezogen. Es war vor allem die freundlichere Stimmung an den Finanzmärkten, die Rohöl gestern teurer machte. Die Angst vor Omikron schwindet und die meisten Analysten glauben an eine robuste globale Wirtschaftsentwicklung.

 

Befeuert wurde dieser Glaube gestern vom Chef der US-Notenbank, Jerome Powell. Er sprach vor dem Kongress in Washington und äußerte sich zur aktuellen Geldpolitik der Fed. Sie hatte, so wie alle Zentralbanken, zu Beginn der Pandemie begonnen, viel billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen, um die Corona-Auswirkungen abzufangen. Dies funktionierte sehr gut, trieb aber auch die Inflation massiv in die Höhe.

 

Die Notenbank hatte deshalb zuletzt eine rasche Rückführung der lockeren Geldpolitik in Aussicht gestellt, die unter anderem eine schrittweise Anpassung des Leitzinses beinhalten soll. Ein erster Zinsschritt soll schon im März erfolgen. Dies bereitete den Anlegern an den Finanzmärkten Sorge, denn sie befürchteten einen erneuten konjunkturellen Einbruch, sollte der Leitzins erhöht werden.

 

Powell fand gestern allerdings beruhigende Worte und versicherte, man werde die hohe Inflation in den Griff bekommen ohne den konjunkturellen Aufschwung zu gefährden. Er betonte, dass Omikron nur geringe Auswirkungen haben werde und es um die amerikanische Wirtschaft sehr gut bestellt sei.  Mit der Aussicht auf eine robuste Wirtschaftsentwicklung in den USA und auch im Rest der Welt dürfte die Nachfrage nach Öl als Schmiermittel der Weltwirtschaft ebenfalls anziehen. Entsprechend kletterten die Preise gestern auf neue Mehrmonatshochs.

 

Im Inland haben die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt ebenfalls deutlich zugelegt. Verbraucher müssen sich somit heute auf deutliche Preisaufschläge gefasst machen. Heizöl kostet heute im Vergleich zu gestern Vormittag durchschnittlich etwa +1,05 bis +1,25 Euro pro 100 Liter mehr.

Das neue Jahr hatte an den Ölbörsen mit einem deutlichen Preisanstieg begonnen, denn mit Produktionsausfällen in ölreichen Ländern wie Libyen und Kasachstan fürchteten die Investoren mögliche Versorgungsengpässe. Diese führen üblicherweise zu schnell steigenden Preisen. Doch nachdem sich die Lage auf der Angebotsseite wieder entspannt hat, tritt die Nachfrageseite wieder in den Fokus – und damit vor allem Omikron.

 

Schlimmste Omikron-Befürchtungen bisher nicht eingetreten
Bisher haben sich die schlimmsten Befürchtungen die neue Variante betreffend glücklicherweise noch nicht eingestellt. Die Infektionsverläufe sind meistens eher harmlos und auch wenn die Impfungen keinen hundertprozentigen Schutz bieten, verhindern sie doch offenbar sehr effektiv schwere Krankheitsverläufe.

 

Entsprechend haben die meisten Länder ihre Eindämmungsmaßnahmen angepasst und flächendeckende Lockdowns oder Mobilitätsbeschränkungen, die in der Vergangenheit für starke Nachfrageeinbrüche bei Kraftstoffen gesorgt hatten, blieben bisher aus. Anders allerdings in China, dem größten Ölimporteur der Welt.

 

China verhängt mehr und mehr Lockdowns
Die Regierung in Peking verfolgt schon länger eine Null-Toleranz-Politik und verhängt auch bei vereinzelten Infektionen regionale Quarantänen und Lockdowns. Vor allem mit den nahenden Olympischen Spielen, die in diesem Jahr in Peking ausgetragen werden, will China keine neue Ausbreitung des Virus riskieren.

 

Doch auch in China sind schon längst erste Omikron-Infektionen aufgetreten. Da sich im Rest der Welt gezeigt hat, wie rasend schnell sich das Virus ausbreiten kann, dürften weitere, großflächige Lockdowns in China vorprogrammiert sein. Ein möglicher Knick in der globalen Ölnachfrage ist damit nicht ausgeschlossen und könnte die Ölpreise demnächst wieder unter Druck bringen.

Die durchschnittlichen Heizölpreise im Bundesgebiet bleiben auch zum Jahresanfang auf hohem Niveau und setzten im Fahrwasser der internationalen Rohölbörsen ihren Anstieg fort. Dieser erreichte am Freitag seinen bisherigen Höhepunkt, legt aber zum Start der neuen Woche zunächst eine kleine Verschnaufpause ein. Dennoch bleibt der Durchschnittspreis auf hohem Niveau.

 

Zum heutigen Wochenstart liegen die Durchschnittspreise wieder minimal niedriger und so ist Heizöl für Verbraucher je nach Region etwa 14 Cent günstiger. Im Wochenvergleich haben sich die Preise jedoch deutlich verteuert und so kosteten 100 Liter am 3. Januar noch durchschnittlich 3,5 Prozent weniger als heute. Im Vergleich zum Montag vor vier Wochen haben sich die Preise sogar um fast 8 Prozent verteuert.

 

Hintergrund für die neuerlichen Preissteigerungen ist der deutliche Preisanstieg bei Rohöl, der in der vergangenen Woche durch die Angst vor Versorgungsausfällen ausgelöst wurde. Vor allem die gewaltsamen Zusammenstöße im ölreichen Kasachstan besorgten die Anleger und verteuerte die Rohölpreise massiv.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,55 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 10.01.2022

Neue Heizungsanlage, neuer Tank und eine neue Brennstoffkombination – die Modernisierung eines Einfamilienhauses in Villingen-Schwenningen zeigt einen Teil des Weges auf, über den auch Gebäude mit einer Ölheizung die Energiewende schaffen können. Im Heizöltank lagert nun ein flüssiger Brennstoff, der eine deutlich bessere Treibhausgasbilanz aufweist als herkömmliches Heizöl. Familie Lison hat an der Pilotinitiative future:fuels@work teilgenommen und hat jetzt daher als eine der ersten Hausbesitzer in Deutschland das „grünere“ Heizöl der Zukunft im Tank.

 

Die Familie heizte bis vor kurzem mit einer 25 Jahre alten Anlage. Die Erneuerung wurde für den Umstieg auf effiziente Brennwerttechnik genutzt. Das ist eine Voraussetzung für die Teilnahme an future:fuels@work. Die Lisons erfuhren durch ihren Heizungshandwerker von der Pilotinitiative und bewarben sich – mit Erfolg.

 

Gleicher Tankvorgang, neuer Brennstoff: Der alternative Brennstoff wird genauso angeliefert wie das herkömmliche Heizöl.
Foto: en2x

Allein die Future Fuels reduzieren CO2-Ausstoß um 25 Prozent

Die Initiative future:fuels@work wird von en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie gemeinsam mit führenden Herstellern von Heizgeräten, Tanksystemen und Komponenten sowie Marktpartnern aus dem Bereich Tankservice und Heizölhandel durchgeführt. Teilnehmende erhalten als erste Tankfüllung nach der Modernisierung maximal 2.000 Liter des alternativen Brennstoffs zum Vorzugspreis. Der neue Brennstoff besteht zu einem Drittel aus treibhausgasreduzierten Future Fuels und zu zwei Dritteln aus Premiumheizöl. Der Treibhausgasausstoß reduziert sich damit um 25 Prozent. Zusätzlich zu dem, was die neue Heizung durch die verbesserte Effizienz ohnehin einspart. „Die nahezu klimaneutrale Komponente des Brennstoffs wird aus biobasierten Reststoffen wie Altfetten oder Pflanzen- und Holzabfällen gewonnen“, erklärt Christian Halper von en2x. Geplant sei in einer späteren Phase der Initiative zudem die Beimischung von synthetischen Brennstoffen auf Basis von grünem Wasserstoff und recyceltem CO2.

 

Klimaziele im Visier

„Auch Gebäude mit einer Ölheizung können perspektivisch die Klimaziele erreichen – schrittweise und unter Beibehaltung eines flüssigen Energieträgers. Möglich ist das durch den Einbau effizienter Brennwerttechnik und Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudedämmung, die Einbindung direkt verfügbarer erneuerbarer Energie durch Hybridtechnik und den künftigen Einsatz treibhausgasreduzierter oder sogar treibhausgasneutraler flüssiger Brennstoffe“, so Halper. Die Pilotinitiative hat zum Ziel, im praktischen Einsatz zu zeigen, dass das möglich ist. Das Ehepaar Lison hat neben der Heizung auch die alte Tankanlage gegen eine neue ausgetauscht. Früher nahmen vier 800-Liter-Batterietanks eine Menge Platz im Keller ein. Heute steht an der Stelle ein doppelwandiger Behälter mit einem Fassungsvermögen von rund 2.300 Litern. Auf dem Dach des Hauses aus den 1930er Jahren ist bereits seit einiger Zeit eine Solarthermieanlage installiert, die im Rahmen einer Hybridheizung auch weiterhin die Wärmeversorgung unterstützen wird und damit den Brennstoffverbrauch noch weiter reduziert. Somit war kein größerer Tank nötig.

 

Jetzt noch bewerben

Hauseigentümer, die ihre Heizung auf effiziente Brennwerttechnik für flüssige Energieträger umrüsten, können sich ebenfalls für die Teilnahme an future:fuels@work bewerben. Das Teilnahmeformular gibt es beim Heizungsbauer oder Energiehändler sowie über die Infohotline unter Tel. 06190 926 3435. Mehr Infos dazu gibt es auf www.zukunftsheizen.de/ffw.

Pressekontakt:

Alexander von Gersdorff, T +49 30 202 205 50, Alexander.vonGersdorff (at) en2x.de;

Rainer Diederichs, T +49 40 235 113 42, Rainer.Diederichs (at) en2x.de

Quelle: https://en2x.de/2021

München (ots) – Das neue Jahr startet mit einem Anstieg der Spritpreise. Das ermittelt der ADAC in seinem wöchentlichen Preisvergleich. Demnach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,648 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Ein Liter Diesel kostet aktuell an den Zapfsäulen im Bundesschnitt 1,562 Euro – was ebenfalls einen Anstieg von 3,5 Cent im Wochenvergleich bedeutet.

 

Seit Beginn des neuen Jahres hat sich die CO2-Abgabe auf Kraftstoffe erhöht: Dies verteuert den Liter Benzin oder Diesel rechnerisch um rund 1,5 Cent. Zum aktuellen Anstieg der Kraftstoffpreise hat auch der leichte Anstieg der Rohölnotierungen auf rund 80 Dollar je Barrel der Sorte Brent beigetragen.

 

Entwicklung der Kraftstoffpreise im Wochenvergleich Quelle: ADAC e.V.

 

Autofahrer sollten ihre Marktmacht und die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf nutzen und in den Abendstunden tanken. Laut ADAC Auswertungen kosten Benzin und Diesel in aller Regel in den Morgenstunden um 7 Uhr am meisten, abends zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr ist Kraftstoff hingegen am günstigsten. Wer dann tankt, kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
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Die OPEC und ihre Partnerländern (OPEC+) bleiben bei ihrer bisherigen Produktionsstrategie und heben die Förderung auch im neuen Jahr schrittweise an.  Das Bündnis der 23 Förderländer unterstreicht damit seine Überzeugung, dass der Einfluss der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante auf die globale Ölnachfrage gering bleiben wird.

 

Die OPEC+ hatte im Sommer 2020 nach dem massiven coronabedingten Preiseinbruch Förderkürzungen in historischer Höhe beschlossen. Die 23 Mitgliedsländer hielten zu Anfang fast 10 Millionen Barrel täglich vom Markt zurück, um den Nachfrageeinbruch auszugleichen und die Ölpreise zu stabilisieren. Diese Strategie erwies sich als erfolgreich und die Ölpreise stiegen im letzten Jahr deutlich an.

 

Entsprechend hat die Förderallianz inzwischen damit begonnen, die hohen Kürzungen schrittweise abzubauen. Seit August werden die Förderquoten monatlich um jeweils 400.000 Barrel pro Tag angepasst, mit dem Ziel, spätestens Ende 2022 wieder auf nahezu voller Kapazität produzieren zu können. Jeden Monat berät die OPEC+ zusätzlich neu, ob die Quoten flexibel auf die Ölmarktgegebenheiten angepasst werden müssen.

 

Im Lichte der Omikron-Welle, die aktuell über die Welt schwappt, hatten einige Marktteilnehmer erwartet, dass die OPEC+ die Förderanhebungen möglicherweise aussetzt oder anpasst. Doch bisher hält sich der Einfluss der vielen neuen Infektionen auf die Ölnachfrage in Grenzen. Die OPEC+ selbst glaubt, dass die Auswirkungen nicht vergleichbar sein werden mit vorangegangenen Wellen und behält deshalb ihre Marschrichtung bei.

 

An den Ölbörsen setzt sich unterdessen der Preisanstieg fort, da auch die Anleger offenbar optimistisch sind, was Omikron betrifft. Zwar steigen die Infektionszahlen rasant an, da die neue Variante deutlich ansteckender ist als ihre Vorgägner, doch bleiben die Verläufe meist mild. Zusätzlich zeigen die Impfkampagnen Wirkung und so steigt auch die Menge der Boosterimpfungen weltweit an. Bisher bleibt ein Nachfrageeinbruch wie im Sommer 2020 daher aus.

München (ots) – Während 2020 so günstig getankt werden konnte wie schon lange nicht mehr, war das Jahr 2021 im Schnitt das teuerste Tankjahr seit 2013. Das ergibt sich aus Daten des ADAC. Im Jahresverlauf 2021 ermittelte der Club enorme Preisschwankungen an den Tankstellen in Deutschland. So unterschieden sich die bundesweiten Tagesdurchschnittspreise im letzten Jahr um bis zu 37,7 Cent bei Super E10 und bis zu 35,7 Cent beim Diesel. Für das Jahr 2021 ergibt sich laut ADAC ein Durchschnittspreis von 1,522 Euro je Liter Super E10 und 1,385 Euro pro Liter Diesel.

 

Der günstigste Tanktag im vergangenen Jahr war der 1. Januar: Ein Liter Super E10 kostete hier 1,324 Euro, einen Liter Diesel gab’s für 1,215 Euro. Fortan kletterten die Spritpreise stets höher, bis sie den November im Durchschnitt zum teuersten Tankmonat des Jahres machten, den es jemals gab. Diesel erreichte dabei am 11. November mit 1,572 Euro je Liter ein neues Allzeit-Tageshoch. Super E10 war ebenfalls im November am teuersten. Am 14. November kostete ein Liter 1,701 Euro und war damit fast so teuer wie das Allzeithoch von 1,709 Euro im Jahr 2012.

 

November 2021 teuerster Tankmonat überhaupt / Enorme Preisschwankungen im Jahresverlauf / Diesel erreichte Allzeithoch
Quelle: ADAC e.V.

 

Wichtigster Grund für den starken Preisanstieg war die Erhöhung der Rohölnotierungen. Während ein Barrel der Sorte Brent zum Jahresbeginn rund 50 Dollar kostete, stieg der Preis im Laufe des Jahres zeitweise auf über 85 Euro an.

 

Der starke Spritpreisanstieg bis in den November hinein beruhigte sich im Dezember wieder ein wenig. So war der 22. Dezember der günstigste Tanktag des Monats. Ein Liter Super E10 kostete im bundesweiten Mittel 1,588 Euro, ein Liter Diesel 1,504 Euro. Der letzte Tag des Jahres war gleichzeitig der teuerste Tag beider Kraftstoffe im Dezember mit durchschnittlich 1,642 Euro je Liter Super E10. Diesel kostete dabei 1,553 Euro pro Liter.

 

Quelle: ADAC e.V.

 

Der ADAC rät: Autofahrer sollten nach Möglichkeit die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf nutzen und in den Abendstunden tanken. Laut ADAC Auswertungen kosten Benzin und Diesel in aller Regel in den Morgenstunden um 7 Uhr am meisten, abends zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr ist Kraftstoff hingegen am günstigsten. Wer dann tankt kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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Die Heizölpreise haben zum Jahreswechsel zugelegt. Neben dem Preisanstieg an den Rohölbörsen ist auch die Anhebung der CO2-Abgabe dafür verantwortlich. Diese greift seit dem 1. Januar und sorgt dafür, dass inzwischen pro Tonne Kohlendioxid 30 Euro fällig sind und nicht mehr nur 25 Euro.

 

Entsprechend kosten 100 Liter Heizöl heute im bundesweiten Durchschnitt etwa 1,5 Prozent mehr als noch vor dem Jahreswechsel und Verbraucher müssen sich auf einen Aufschlag von über einem Euro pro 100 Liter gefasst machen. Im Wochenvergleich wird der Preisanstieg noch deutlicher, denn am Montag vor einer Woche war Heizöl im Durchschnitt noch etwa 3,70 Euro günstiger als heute.

 

Seit dem 20 Dezember haben die durchschnittlichen Heizölpreise in Deutschland um mehr als neun Prozent zugelegt. Für diesen Preisanstieg sind jedoch vorrangig die Rohölbörsen verantwortlich, die in den Tagen vor Weihnachten und dem Jahreswechsel noch einmal eine veritable Preisrallye hingelegt hatten und damit auch die Preise für Ölprodukte im Inland mit in die Höhe gezogen hatten.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,50 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 03.01.2022