Tankstelle - Waschanlage - Waschplätze - Heizöl - Diesel - Angeln - Hundefutter - Gartengeräte und vieles mehr...

Alles unter einem Dach - "DIE" Anlaufstelle für dich in Steinfurt und Umgebung!

Noch vor vier Monaten hätte wahrscheinlich niemand bei der OPEC gedacht, dass sich die Ölpreise in so kurzer Zeit so komplett vom Corona-Einbruch im vergangenen Frühjahr erholen würden. Doch inzwischen liegen die Rohölpreise nach einer Preisrallye, die ihresgleichen sucht, wieder auf Vorkrisenniveau. Die OPEC und ihre Partner, das größte Bündnis erdölexportierender Länder weltweit, hatten es mit umfangreichen Produktionskürzungen geschafft, den Ölmarkt in Balance zu halten. Doch nun lautet die Frage: wie soll es weiter gehen?

 

Wirksame OPEC Strategie
Seit dem Ausbruch der Krise im Frühjahr hat die OPEC+, ein Bündnis aus 23 Staaten unter Führung Saudi-Arabiens und Russlands, mehrere Millionen Barrel (á 159 Liter) ihrer täglichen Ölproduktion zurückgehalten. Im Mai begann die historische Förderkürzung, bei der insgesamt 9,7 Millionen Barrel Rohöl weniger – aufgeschlüsselt nach komplizierten Produktionsquoten für jedes einzelne Land – gefördert wurden. Seitdem sind diese Mengen schrittweise angepasst worden, doch nimmt die OPEC+ allein im Februar nach wie vor etwa 200 Millionen Barrel vom Markt.

 

Mit den massiven Kürzungen, die es in diesem Ausmaß noch nie gegeben hatte, hat das Bündnis auch die Zahl der regelmäßigen OPEC-Sitzungen deutlich erhöht. Wo sich die OPEC+ sonst nur zweimal im Jahr zur Vollversammlung in Wien traf, finden nun monatlichen Zoom-Konferenzen statt, bei denen die Marschrichtung flexibel auf die Marktentwicklung angepasst wird. Und auch die üblichen Streitigkeiten werden nun monatlich ausgetragen, denn harmonische Einigkeit ist bei der OPEC+ traditionell eher selten. Zu groß sind die widerstreitenden Interessen der 23 Mitgliedsstaaten.

 

Preisanstieg hat Karten neu gemischt
Am 4. März ist es nun wieder so weit und die OPEC+ kommt zu einer neuerlichen virtuellen Vollversammlung zusammen. Es ist wohl auch an der Zeit, denn das treffen für Februar hatte man abgesagt, nachdem man Anfang Januar die Strategie für das erste Quartal mehr oder weniger festgelegt hatte. Seitdem sind die Ölpreise jedoch um fast 19 Prozent oder 11 Dollar gestiegen. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Mitgliedern, die bei höheren Preisen für ihre Ware viel Geld liegen lassen, wenn sie ihre Produktionskapazitäten nicht ausschöpfen.

 

Die hohen Preise liefern gute Argumente, die Produktion anzuheben, zeigen sie doch, dass man das ursprüngliche Ziel – nämlich den Markt auszugleichen – erreicht hat. Doch die Gefahr besteht, zu schnell zu viel Ware auf den Markt zurückzubringen. Immerhin ist die Corona-Pandemie noch nicht vorbei, und auch wenn die Prognosen für die allgemeine Nachfrageerholung mit den nahenden Sommermonaten immer besser aussieht, gibt es doch mit mehr und mehr Virus-Mutationen und drohenden dritten Wellen eine große Menge an Unbekannten.

 

Warten auf Ergebnisse sorgt für Auf und Ab an den Börsen
Die Aufgabe der OPEC+ wird es also sein, abzuwägen, wie viel mehr Öl der Markt in den kommenden Monaten vertragen kann. Eine komplette Beendigung der Förderkürzungen ist ziemlich unwahrscheinlich, nicht zuletzt weil mit Saudi-Arabien eine mächtige Partei für stärkere Kürzungen plädiert. Das Land, neben Russland der mit Abstand größte Produzent innerhalb des Bündnisses, hatte zuletzt freiwillig eine Millionen Barrel weniger produziert als es die Quoten zugelassen hätten. Diese Kürzungen sollen ab April aber enden.

 

Es bleibt also spannend, zu welchen Ergebnissen die OPEC+ am 4. März kommen wird. Entsprechend viel Unsicherheit herrscht auch an den Ölmärkten, die sich zwar immer noch im langfristigen Aufwärtstrend befinden, in den letzten Tagen aber auch immer wieder mal kleinere Abwärtskorrekturen erlebt haben. Bis zum nächsten Donnerstag dürfte sich diese Marktvolatilität auch noch fortsetzen.

 

Bildlizenz: Futures-Services GmbH / dpa Picture-Alliance GmbH

Der Beitrag Quo vadis, OPEC? erschien zuerst auf Futures-Services.

 

München (ots)

Benzin und Diesel sind seit der vergangenen Woche deutlich teurer geworden – eine kräftige Verteuerung auf dem Rohölmarkt gibt es indes nicht. Wie die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kletterte der Preis für Superkraftstoff binnen Wochenfrist um 2,8 Cent je Liter. Damit kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Mittel 1,413 Euro und hat zudem erstmals seit Januar 2020 wieder die Marke von 1,40 Euro übersprungen. Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer im Schnitt 1,299 Euro bezahlen, das sind 2,2 Cent mehr als in der Vorwoche.

Laut ADAC hat sich damit der seit nunmehr elf Wochen anhaltende Preisanstieg nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch beschleunigt. Dem gegenüber ist im Vergleich zur Vorwoche nur eine leichte Verteuerung um einen Dollar je Barrel am Rohölmarkt zu verzeichnen.

Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, grundsätzlich vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zu vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Der Beitrag Benzinpreis klettert über Marke von 1,40 Euro Deutlicher Preisanstieg bei beiden Sorten Ölpreis steigt nur leicht erschien zuerst auf Futures-Services.

Der US-Bundesstaat Texas ist der bedeutendste Produzent und Umschlagplatz für Rohöl und generell für fossile Energie in den USA. Aufgrund der guten Lage und der großen Ölvorkommen im Land und im Golf von Mexiko. Auch ein bedeutender Teil der Verarbeitung von Rohöl wird direkt im „Lone Star State“ übernommen. Nun erholt sich die gebeutelte Ölindustrie nach einer historischen Kältewelle, die den Sektor zum Erliegen gebracht hat.

 

Kältewelle unterbricht Produktion und Verarbeitung

Die amerikanische Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) trägt ihren Namen aus gutem Grund. Besteht sie doch aus einem Gemisch verschiedener Rohölqualitäten, so bildet doch das in Texas geförderte Rohöl den bedeutendsten Anteil. Nun haben die Wetterbedingungen der letzten Wochen die Förderung und auch Verarbeitung des Erdöls zum erliegen gebracht.

 

Raffinerien und Fördertürme haben den kalten Bedingungen nicht standhalten können. Aus Vorsicht wurde die Produktion eingestellt. Nachdem nun wieder die Temperaturen in den Plusbereich klettern und die Kältewelle überstanden zu sein scheint, wird der Betrieb wieder langsam aufgenommen. Zunächst müssen Wartungsarbeiten vorgenommen werden, welche eine sofortige Wiederaufnahme hindern.

 

Aufgrund der geringen Erdölförderung rechneten Analysten auch mit Bestandsabbauten in den USA. Dass die Nachfrage die Produktionsmöglichkeiten übersteigen würde. Doch laut Meldungen des API (American Petroleum Institute) haben die Lagerbestände zugenommen. Endgültige Klarheit über die Bestandsentwicklung wird erst heute Nachmittag vom DOE (Department of Energy – Energieministerium) erwartet.

 

Ausblick

Heizölpreise werden heute günstiger erwartet als Dienstagmorgen. Händler rechnen mit einer Veränderung von ca. -0,55 bis -0,35 Euro pro 100 Liter.

Der Beitrag Langsame Erholung nach Kältewelle erschien zuerst auf Futures-Services.

Berlin (ots)

Anfang 2011 wurde Super E10 an deutschen Tankstellen eingeführt. Nach anfänglicher Skepsis zu Motorenverträglichkeit und Nachhaltigkeit hat sich die Biokraftstoff-Beimischung zu einem nachhaltigen und preiswerten Garanten für mehr Klimaschutz im Verkehr entwickelt, betonen der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) und der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe).

 

Alternativer Kraftstoff hat sich binnen zehn Jahren als Klimaschützer im Straßenverkehr etabliert
„Die durch Bioethanol erzielten CO2-Einsparungen haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt“, sagt BDBe-Geschäftsführer Stefan Walter. Wurden im Jahr 2011 noch 48 Prozent Emissionen im Vergleich zu fossilem Benzin eingespart, so sind es aktuell fast 90 Prozent. „Dies spart jährlich etwa 3 Millionen Tonnen CO2 im Straßenverkehr ein.“ In dieser so genannten CO2-Bilanz sind sämtliche Treibhausgasemissionen berücksichtigt – vom Anbau der Rohstoffe über deren Transport und Weiterverarbeitung bis zur Tankstelle.

Seit der Markteinführung von Super E10 gelten für das beigemischte Bioethanol strikte und staatlich kontrollierte Nachhaltigkeitsvorschriften. Damit ist sichergestellt, dass die zur Bioethanol-Produktion eingesetzten Rohstoffe wie Zuckerrüben, Futtergetreide oder land- und forstwirtschaftliche Abfall- und Reststoffe nicht von besonders schützenswerten Flächen stammen und dass das verwendete Bioethanol erheblich zur Senkung von Treibhausgasemissionen im Verkehr beiträgt.

 

Nachhaltig, motorenverträglich und zukunftsfähig

„Nahezu alle Pkw mit Benzinmotoren können Super E10 ohne Einschränkung tanken“, betont Walter. Seit der Einführung geben die Hersteller verbindliche Erklärungen dazu ab, ob ein Fahrzeug Super E10 verträgt. Bei Neuwagen ist dies mit Blick in die Tankklappe seit 2019 leicht erkennbar, für andere Pkw aus den Freigabeerklärungen der Hersteller und Importeure ersichtlich.

„Durch den Einsatz von Super E10 lassen sich die CO2-Emissionen im Straßenverkehr deutlich reduzieren. Damit hat es jeder Autofahrer in der Hand, mehr für den Klimaschutz zu tun“, erklärt MWV-Hauptgeschäftsführer Prof. Christian Küchen. Das im deutschen Kraftstoffmarkt beigemischte Bioethanol stamme fast vollständig aus europäischer Landwirtschaft. „Damit ist ausgeschlossen, dass wertvolle Naturflächen umgewidmet werden.“

 

Kraftstoff hat sich bewährt und ist in vielen europäischen Ländern erhältlich

Luft nach oben gibt es für Prof. Küchen noch bei den Absatzzahlen: „Viel mehr Tankkunden können zu Super E 10 wechseln und so umgehend zur höheren Treibhausgas-Reduktion im Verkehr beitragen – zumal alle Biokraftstoffe einen strengen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Die gestiegene Preisdifferenz zu anderen Benzinsorten macht Super E10 zusätzlich attraktiv.“

Super E10 ist bereits in vielen europäischen Ländern verfügbar und hat sich als nachhaltige Kraftstoffalternative bewährt Reisende, die das europäische Ausland besuchen, können in Belgien, Dänemark, Frankreich, Finnland, den Niederlanden, Portugal, Luxemburg, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Estland, Litauen, und der Slowakei Super E10 tanken. Österreich, Schweden und Großbritannien planen die Markteinführung.

 

Weitere Informationen über Super E10 unter: https://www.bmu.de/faqs/e10/

https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/benzin-und-diesel/e10-tanken/

https://www.e10tanken.de

 

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) vertritt branchenübergreifend die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen und -verbände, deren Spektrum von der landwirtschaftlichen Produktion der Rohstoffe bis zur industriellen Erzeugung und Weiterverarbeitung von Bioethanol und aller Co-Produkte reicht. Zu den Co-Produkten zählen DDGS, CDS, biogene Kohlensäure, Gluten, Hefe, Biomethan und organischer Dünger. Für Kraftstoffanwendungen, für Getränke oder den industriellen Bereich wird unterschiedlich klassifiziertes Bioethanol aus Futtergetreide, Zuckerrüben oder biogenen Abfall- und Reststoffen produziert. In Deutschland enthalten die derzeit an Tankstellen angebotenen Benzinsorten zwischen 5 % und 10 % zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.

Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. (MWV) setzt sich für bezahlbare, klimaschonende Energie für Wirtschaft wie Verbraucher in den Sektoren Verkehr, Wärme und Industrie ein. Der MWV vertritt die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen mit volkswirtschaftlich wichtigen Raffinerien, Tankstellen sowie Mineralöl- und Produkt-Pipelines. Auf deutscher und europäischer Ebene wirbt der MWV für mehr Klimaschutz mit fortschrittlichen Kraftstoffen biogenen und nicht-biogenen Ursprungs sowie grünem Wasserstoff.

 

Pressekontakt:

Christine Kroke
030 301 29 53-13
presse@bdbe.de
www.bdbe.de
www.e10tanken.de

Original-Content von: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/

Der Beitrag Super E10 spart jährlich 3 Millionen Tonnen CO2 erschien zuerst auf Futures-Services.

Die Organisation der erdölexportierenden Länder und seine Verbündeten (OPEC+) hat wohl einiges an Klärungsbedarf im kommenden Treffen. Angesetzt für Anfang März, soll die nächste Vollversammlung der Organisation darüber entscheiden, wie weiter verfahren werden soll. Sollen die Kürzungen wieder schrittweise aufgehoben? Sollen die aktuellen Fördermengen beibehalten werden? Die zwei Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland erscheinen wieder mal uneins.

 

Vollversammlung soll Klarheit bringen

Nachdem die eigentlich monatlich angesetzte Vollversammlung im Februar ausgeblieben ist, soll nun am 4. März über die zukünftigen Förderquoten entschieden werden. Nachdem Rohölpreise sich weltweit erholen, machen sich einige Mitglieder des Kartells für eine Senkung der aktuellen Kürzungen stark. Allen voran Russland.

 

Dem entgegen stellt sich der Primus des Kartells, Saudi-Arabien. Aus Riad wurde bereits Interesse verkündet, eine Lockerung der Kürzungen abzulehnen. Noch dazu kürzt das Wüstenkönigreich freiwillig 1 Millionen Barrel Rohöl (á 159 Liter) auf freiwilliger Basis. Da sich die Marktpreise aktuell aber stark erholt haben, liegt es im wirtschaftlichen Interesse vieler Kartellmitglieder, wieder mehr Rohöl zu fördern.

 

Heizölhändler werden gespannt auf die Entscheidung warten. Denn einen Streit zwischen Russland und Saudi-Arabien hat erst letztes Jahr verheerende Folgen gehabt. Ob wie von Moskau gewünscht, wieder eine halbe Million Barrel pro Tag zusätzlich auf den Markt kommen sollen und ob und in welcher Höhe Saudi-Arabien seine freiwillige Produktionskürzung fortsetzt, wird maßgeblich für die weitere Preisentwicklung sein.

 

Ausblick

Heizölhändler rechnen heute mit etwas weicheren Preisen, als noch am Freitagmorgen. 100 Liter Heizöl werden zwischen -0,20 und -0,05 Euro günstiger erwartet.

Der Beitrag OPEC+ Anführer mit Klärungsbedarf erschien zuerst auf Futures-Services.

Die Heizölpreise haben in den letzten Wochen eine Rallye hingelegt, die ihresgleichen sucht. Die Preise, die letztes Frühjahr im Fahrwasser der Corona-Pandemie auf historische Tiefststände gerutscht sind, sind inzwischen wieder auf dem Niveau von vor der Krise angekommen. Allein seit letzter Woche haben die Heizölpreise um insgesamt 3,5 Prozent zugelegt.

 

Steigende Ölbörsen verteuern Heizöl

Die börsengehandelten Rohölpreise befinden sich seit Anfang November in einem stetigen Aufwärtstrend, der sich seit Anfang Februar noch einmal verschärft hatte und damit auch die Heizölpreise mit in die Höhe gezogen hat. Seit Anfang Februar sind die durchschnittlichen Heizölpreise um insgesamt 11,6 Prozent bzw. 6,68 Euro gestiegen. Allein seit letztem Freitag sind die Inlandspreise um durchschnittlich 2,19 Euro gestiegen.

 

Zwar geben die Ölbörsen seit gestern wieder etwas nach, so dass heute im Vergleich zu gestern ein deutlicher Preisnachlass zu sehen ist, doch bleiben die Heizölpreise nach wie vor auf einem ziemlich hohen Niveau. Der Jahresvergleich zeigt, dass die Durchschnittspreise für 100 Liter inzwischen wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben und fast fünf Euro über dem Vorjahrespreis und nur knapp unter dem Durchschnittspreis vom Februar 2019 liegen.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,41 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 19.02.2021

Bildquelle: IWO

Der Beitrag Preisstatistik: Heizöl so teuer wie vor Corona erschien zuerst auf Futures-Services.

Seit Februar kürzt Saudi-Arabien, der größte Ölproduzent der OPEC, seine Förderung um deutlich mehr als alle anderen Mitgliedsländer. Das Königreich fördert im Februar und März über eine Millionen Barrel (á 159 Liter) weniger als es seine Kapazitäten hergeben. Gestern nun hieß es aus gut informierten Kreisen, dass diese Kürzungen ab April wieder aufgehoben werden. Die Ölpreise reagierten mit einem Preisrutsch.

 

Saudi-Arabien will Ölhahn wieder aufdrehen
Ab April will Saudi-Arabien demnach seine Ölhähne wieder aufdrehen, hieß es am Mittwoch unter Berufung auf Berater des Königreiches. Allerdings warnten diese auch, dass die Pläne jederzeit wieder rückgängig gemacht werden könnten, sollte sich die Situation am Ölmarkt verändern. Das aktuelle Preisniveau, welches so hoch ist wie seit Januar 2020 nicht mehr, rechtfertige die Anhebung der Fördermengen.

 

Aus den Reihen der OPEC hieß es, man habe keine offizielle Mitteilung über eine geplante Förderanhebung von Seiten Saudi-Arabiens erhalten. Delegierte der OPEC sagten, dass ein Ende der offiziellen Produktionsbeschränkungen trotz der Preiserholung sehr unwahrscheinlich sei. Aktuell kürzt das Produzentenbündnis aus insgesamt 23 Staaten über 7 Millionen Barrel ihrer Produktionskapazität. Ob bei einem für Anfang März geplanten Meeting die aktuellen Förderquoten erneut gelockert werden oder nicht, steht bisher noch nicht fest.

 

Preisrutsch an den Ölbörsen
An den Ölbörsen sorgte die Meldung gestern Nachmittag für einigen Aufruhr und einen schnellen Preisrutsch. Allerdings hielt dieser nicht lange an und die börsengehandelten Rohölpreise erholten sich im weiteren Tagesverlauf wieder. Den Marktteilnehmern wurde vermutlich bewusst, dass die Ankündigung zum einen nicht endgültig war, zum anderen eigentlich nicht überraschend kam. Saudi-Arabien hatte seine zusätzlichen Kürzungen von Anfang an auf Februar und März beschränkt. Und noch ist nicht klar, ob das Königreich im April nicht möglicherweise nur eine Reduktion der Zusatzkürzungen durchführen will.

 

Für die Ölmärkte heißt es nun Abwarten bis zum 4. März, wenn die nächste Vollversammlung der OPEC und ihrer Partnerländer auf dem Programm steht. Das Bündnis wird seine Strategie sicherlich anpassen, da die Ölpreise seit Jahresbeginn stark gestiegen sind und inzwischen wieder auf Niveaus von vor der Corona-Krise liegen. Eine Anpassung der Förderkürzungen ist damit sehr wahrscheinlich, eine Beendigung allerdings nicht. Dies dürfte erst zur Debatte stehen, wenn die Pandemie tatsächlich der Vergangenheit angehört.

Der Beitrag Saudi-Arabien verursacht Unruhe am Ölmarkt erschien zuerst auf Futures-Services.

München (ots)

Der Preisanstieg bei Benzin und Diesel setzt sich fort – dies zeigt die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer demnach 1,385 Euro bezahlen, das sind 0,4 Cent mehr als in der Vorwoche. Benzin hat sich damit zum zehnten Mal in Folge im Rahmen der wöchentlichen Preisanalyse verteuert. Deutlich teurer ist Diesel: Ein Liter kostet aktuell im bundesweiten Mittel 1,277 Euro und damit 1,7 Cent mehr als vor Wochenfrist. Die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten Benzin und Diesel hat sich damit abermals verringert und beträgt jetzt nurmehr 10,8 Cent.

Grund für die Verteuerung ist die Preisentwicklung am Rohölmarkt. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent stieg seit Monatsbeginn um etwa sieben Dollar und liegt derzeit bei knapp 64 Dollar.

 

Bildquelle: ADAC e.V.

Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, grundsätzlich vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zu vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7849/4840697?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push

Der Beitrag Kraftstoffpreise: Verteuerung setzt sich fort - Dieselpreis steigt um 1,7 Cent erschien zuerst auf Futures-Services.

Auch Gebäude mit einer modernen Öl-Brennwertheizung können langfristig die Klimaziele erreichen. Dazu soll zukünftig ein innovativer Brennstoff beitragen: Er wird zunehmend aus erneuerbaren Komponenten bestehen, die fossiles Heizöl nach und nach ersetzen. Eigentümer, die ein neues Brennwertgerät einbauen, können sich daher jetzt bereits an der Pilotinitiative „future:fuels@work“ beteiligen und treibhausgasreduziertes Heizöl tanken. Haushalte, die die CO2-Bilanz im Rahmen einer energetischen Sanierung ihres Hauses besonders deutlich senken können, haben zudem Chancen auf finanzielle Zuschüsse in Höhe von 5.000 Euro.

 

Mit „future:fuels@work“ erhalten teilnehmende Haushalte als erste Tankfüllung nach der Modernisierung eine treibhausgasreduzierte Mischung aus einer nahezu CO2-neutralen Brennstoff- und Premium-Heizöl. Foto: IWO

Neue Aktion für Heizungsmodernisierer

Um im praktischen Einsatz zu zeigen, wie eine klimaschonende Wärmeversorgung mit moderner Heizungstechnik und alternativen Brennstoffen möglich ist, sucht das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern ab sofort nach Haushalten, die eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik planen oder gerade umsetzen – und treibhausgasreduzierten Brennstoff einsetzen möchten. Diese Haushalte können sich um die Teilnahme an der Pilotinitiative bewerben. Der Vorteil für Hauseigentümerinnen und -eigentümer: Sie sparen nicht nur CO2-Emissionen ein, sondern auch bares Geld. Denn mit „future:fuels@work“ gibt es als erste Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) nach der Modernisierung eine klimaschonende Mischung aus einer nahezu CO2-neutralen Brennstoff-Komponente (Anteil: 33 Prozent) und Premium-Heizöl (Anteil: 67 Prozent) zum Vorzugspreis. Berechnet wird der bundesweite Niedrigstpreis von Premiumheizöl der vergangenen zwölf Monate ab Bestellzeitpunkt gemäß dem Onlineportal tecson.de. Den Mehrpreis für den neuen innovativen Brennstoff trägt die Initiative.

 

5.000 Euro Prämie für Top-Sanierer

„Die nahezu klimaneutrale Komponente des Brennstoffs wird aus biobasierten Reststoffen wie Altfetten oder Pflanzen- und Holzabfällen gewonnen“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. „Geplant ist in einer späteren Phase zudem auch die Beimischung von synthetischen Brennstoffen auf Basis von grünem Wasserstoff und recyceltem CO2, sogenannten E-Fuels.“ Alle eingesetzten Mischungen entsprechen der aktuellen Heizölnorm und sind von den teilnehmenden Herstellern für den Einsatz freigegeben. Wer im Zuge der energetischen Modernisierung noch über die Heizungssanierung hinausgeht, und es schafft, am Ende die bisherigen CO2-Emissionen um mehr als 80 Prozent zu reduzieren, hat damit bereits nicht nur künftige Klimaziele erreicht. Diese „Top-Sanierer“ haben im Rahmen von „future:fuels@work“ zudem die Chance auf eine Klima-Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Mehr Informationen stehen auf www.zukunftsheizen.de bereit.

 

IWO, 2020

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO)

Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

Tel +49 40 23 51 13-884

Fax +49 40 23 51 13-29

presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/klimaschonend-tanken-gruenes-heizoel-im-einsatz.html

Der Beitrag Klimaschonend tanken: „Grünes Heizöl“ im Einsatz erschien zuerst auf Futures-Services.

Eine arktische Kaltfront sorgt in weiten Teilen Amerikas aktuell für Chaos. Temperaturen bis zu -39 Grad und Schneefall haben flächendeckende Stromausfälle verursacht. In Kansas und Texas wurde inzwischen der Katastrophenfall ausgerufen. Inzwischen sind auch Ölanlagen wie Raffinerien und Pipelines betroffen und müssen wegen der extremen Wetterbedingungen den Betrieb einstellen.

 

Versorgungsengpässe werden erwartet
In Texas ist ein Großteil der US-Ölindustrie ansässig. Täglich werden hier 4,6 Millionen Barrel (à 159 Liter) Öl produziert – fast die Hälfte der US-Gesamtproduktion von etwa 11 Mio. B/T. Insgesamt 31 Raffinerien gibt es hier, mehr als in jedem anderen Bundesstaat der USA. Doch nun versinkt der Lone Star State unter einer zentimeterdicken Eisschicht.

 

Dies hat inzwischen zahlreiche Raffinerien dazu gezwungen, ihre Produktion einzustellen. Schätzungen zufolge fallen damit etwa drei Millionen Barrel an Raffinerieverarbeitung pro Tag weg. Die Ölförderung ist aktuell schon um mindestens eine Millionen Barrel täglich gesunken, Tendenz allerdings fallend, da nicht nur die Weiterverarbeitung des Rohöls in Raffinerien behindert ist sondern auch der Abtransport der Waren durch Pipelines. Diese sind nämlich teilweise zugefroren und können nicht genutzt werden. Dadurch kommt es auch im Rest des Landes möglicherweise bald zu Versorgungsengpässen, denn ein Großteil der USA bezieht seinen Brennstoff aus Texas und der Golfregion.

 

An den Ölbörsen sorgt der Winter-Notstand in den USA für steigende Preise. Immerhin ist Amerika einer der größten Rohölproduzenten weltweit, so dass Ausfälle wie sie aktuell passieren, durchaus Einfluss auf das Marktgeschehen haben. Eine Rolle spielt dabei auch, dass bisher nicht abzusehen ist, ob die Kälteeinbrüche bleibende Schäden an den Anlagen hinterlassen haben. Sollte dies der Fall sein, könnten Reparaturarbeiten die Ausfälle zusätzlich verlängern.

 

Ausblick
Die Inlandspreise haben dementsprechend heute wieder etwas zugelegt und Verbraucher müssen mit Aufschlägen von durchschnittlich +0,40 bis +0,60 Euro pro 100 Liter rechnen.

Der Beitrag Kälteeinbruch in den USA bringt Ölindustrie in Bedrängnis erschien zuerst auf Futures-Services.