Alles unter einem Dach - "DIE" Anlaufstelle für dich in Steinfurt und Umgebung!

München (ots) – Die Spritpreise sind im Vergleich zu Vorwoche erneut gestiegen. Das ermittelt der ADAC in seiner aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise. Demnach stieg der bundesweite Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 um 0,3 Cent auf 1,566 Euro. Diesel kratzt an der Marke von 1,40 Euro: Binnen Wochenfrist ist ein Anstieg von 0,4 Cent zu verzeichnen. Ein Liter kostet hier 1,398 Euro.

 

Auch der Rohölpreis hat sich verteuert. Während in der vergangenen Woche ein Barrel der Sorte Brent rund 72 US-Dollar kostete, sind es derzeit etwa 74 US-Dollar.

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich.
Bildquelle: ADAC e.V.

 

Untersuchungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ – jetzt im neuen Design. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine Punkt-zu-Punkt Navigation und eine detaillierte Routenplanung. Daneben erleichtern aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss Autofahrern die Fahrt zur günstigsten Tankstelle. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/

München (ots) – Das Bedürfnis nach einer Auszeit auch jenseits der unmittelbaren Heimatregion war in diesem Sommer besonders hoch. Deutlich mehr Menschen sind im Vergleich zum Vorjahr in den Urlaub gereist. Der Verkehr in Deutschland war in den Sommermonaten Juli und August sogar höher als vor Ausbruch der Pandemie. Gleichzeitig blieb die Pandemie eine bestimmende Einflussgröße bei der Wahl der Urlaubsform, der Anreise sowie der Modalitäten.

 

Die Pandemie beeinflusst auch den Urlaubssommer 2021: Kurzfristige Buchungen, Eigenanreise und Individual-Urlaub

ADAC Bilanz Reisesommer 2021. Deutschlands und das europäische Ausland waren überdurchschnittlich beliebt.
Quelle: ADAC e.V.

Der ADAC macht folgende übergeordnete Trends aus: Buchungen wurden deutlich kurzfristiger getätigt. Eine ADAC Umfrage hat ergeben, dass rund die Hälfte der Befragten ihren Haupturlaub knapp vor dem Reiseantritt oder gar nicht vorab buchen wollte. Die Eigenanreise wurde gegenüber Flug und Bahn deutlich bevorzugt. Reisen innerhalb Deutschlands oder ins europäische Ausland waren überdurchschnittlich beliebt. Und der PKW war für viele Menschen das Verkehrsmittel der Wahl für die Fahrt in den Urlaub, was sich auch in den Stauzahlen niederschlägt.

 

Konkret haben Urlauber in diesem Sommer besonders häufig Deutschland als Reiseziel gewählt. Nach einer Auswertung des ADAC von knapp 380.000 Routenplanungen, die im Rahmen der Urlaubsberatung von ADAC Mitgliedern getätigt wurden, bleibt Deutschland mit 26,1 Prozent das beliebteste Reiseziel im Jahr 2021. Es verliert aber gegenüber 2020 (- 4,8 Prozent). Italien belegt Platz zwei und konnte u.a. wegen des mäßigen Wetters in Teilen von Deutschland und wegen der aufgehobenen Beschränkungen deutlich zulegen (+ 4,5 Prozent). Es hat als Reisedestination fast die Bedeutung erreicht, die es vor der Pandemie hatte. Deutlich mehr Menschen besuchten in diesem Sommer die Türkei, das Land belegt mit 7,5 Prozent Zuwachs im Ranking Platz 3. Kroatien, das 2020 stark gewachsen war, büßt geringfügig wieder ein und ist im Sommer 2021, das viert-beliebteste Urlaubsland.

 

Fortgesetzt haben sich folgende Trends, die sich teilweise schon vor Corona abgezeichnet haben: Hohe Zuwachsraten erfährt der Camping-Urlaub insbesondere in Deutschland, die Aufrufzahlen des ADAC Campingportals PiNCAMP (https://www.pincamp.de) haben sich im Vergleich zum Jahr 2019 verdreifacht. Wachsendes Interesse verzeichnet auch der Hausboot-Urlaub. Hier kommen Charter-Anbieter an die Kapazitätsgrenze und auch die Infrastruktur wie Häfen und Schleusen sind überlastet.

 

Der hohe Anteil an Auto-Urlaubern schlägt sich auch in den ADAC Stauzahlen nieder: In den Monaten Juli und August zählte der ADAC 169.000 Staus mit einer Gesamtlänge von rund 244.000 Kilometern.

Bilanz Reisesommer 2021: In den Monaten Juli und August zählte der ADAC 169.000 Staus mit einer Gesamtlänge von rund 244.000 Kilometern. 

Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich bei der Zahl der Staus ein Plus von rund 50 Prozent. Auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 stieg die Zahl der Staus um rund 25 Prozent.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Quelle: https://www.presseportal.de/

Die börsengehandelten Rohölpreise sind erneut gestiegen und ziehen auch die Inlandspreise für Heizöl mit nach oben. Hauptfaktor für die hohen Preise sind die Produktionsausfälle in den USA, wo nach Hurrikan Ida schon seit zwei Wochen ein nicht geringer Teil der Offshore-Anlagen im Golf von Mexiko ausfällt. Und nun zieht mit Hurrikan Nicholas schon wieder der nächste Sturm über die Region.

 

Ölproduktion im Golf von Mexiko immer noch reduziert
Es ist schon über zwei Wochen her, dass Hurrikan Ida über den Bundesstaat Louisiana hinweggefegt ist und auf dem Weg dahin auch einen Großteil der Bohrinseln und -plattformen vor der Küste der USA in Mitleidenschaft zog. Seitdem versuchen die Anlagenbetreiber, die Reparaturarbeiten voranzutreiben, doch es geht nur sehr schleppend voran. Gestern Abend waren offiziellen Angaben zufolge noch immer fast 44 Prozent der US-Ölförderung im Golf ausgesetzt.

 

Zwar wurden in den letzten Tagen deutliche Fortschritte bei der Wiederinbetriebnahme der Plattformen gemacht, doch erste Ölfirmen haben gestern wieder mit der Evakuierung ihrer Anlagen begonnen. Diesmal betrifft es den westlichen Teil der Offshore-Bereiche, denn Hurrikan Nicholas zieht aktuell an der texanischen Küste entlang und wird nun also auch die Ölanlange im texanischen Küstengebiet betreffen.

 

Langsamer Verlauf birgt größere Gefahr
Obwohl Nicholas mit der Kategorie 1 zu den schwächeren Hurrikans gehört, birgt er für die Ölinfrastruktur doch eine ziemliche Gefahr, denn er bewegt sich nur sehr langsam fort. Dadurch sind die potenziellen Schäden deutlich höher, als wenn ein Sturm zwar heftig, aber schnell über das betroffene Gebiet zieht. Ein langsamer Verlauf bringt üblicherweise mehr Wind und Starkregen, der zu heftigen Überschwemmungen und Stromausfällen führen kann – so geschehen auch bei Ida vor zwei Wochen.

 

Der prognostizierte Verlauf für Hurrikan Nicholas zeigt, dass er nicht nur über die westlichen Offshore-Anlagen zieht, sondern auch die Küstenregionen in Texas und schließlich auch wieder in Louisiana betroffen sind. „Es wird ein sehr langsamer Sturm im ganzen Bundesstaat Texas sein, der mehrere Tage andauern und eine enorme Menge Regen mit sich bringen wird“, so der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, am Montagnachmittag. „Die Menschen in der Region müssen auf extremes Hochwasser vorbereitet sein.“

Die amerikanische Ölindustrie kämpft immer noch mit den Auswirkungen von Hurrikan Ida, der vor zwei Wochen über den Golf von Mexiko und den Bundesstaat Louisiana hinweggefegt war. Dabei legte Ida nicht nur einen Großteil der Offshore-Produktion lahm, sondern zwang auch zahlreiche Raffinerien und Ölanlagen zur Abschaltung. Und nun bahnt sich schon der nächste Tropensturm seinen Weg durch den Golf. Die Preise an den Ölbörsen bleiben damit erst einmal hoch.

 

Tropensturm Nicholas nimmt Kurs auf US-Ölanlagen
Noch immer ist die Ölproduktion im Golf von Mexiko um nahezu die Hälfte reduziert und auch die zahlreichen Raffinerien, die einen Großteil der gesamten Raffineriekapazität des Landes ausmachen, bleiben gedrosselt. Über das Wochenende hat sich nun im Südwesten des Golfs der nächste Sturm zusammengebraut, der Kurs auf die US-Golfküste nimmt und dabei auch wieder einige Offshore-Ölanlagen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

 

Tropensturm Nicholas dürfte den Prognosen zufolge in der Nacht von Montag auf Dienstag (Ortszeit) im Küstengebiet des US-Bundesstaates Texas auf Land treffen. Dort befinden sich – vor allem im Bereich zwischen Corpus Christi und Galveston – zahlreiche große Raffinerien, die wegen Nicholas möglicherweise abgeschaltet werden müssen. Je nach Stärke und Auswirkungen des Sturmes könnte es auch zu langwierigen Beschädigungen kommen.

 

 

Meteorologen rechnen damit, dass Ausläufer des Sturms auch dem US-Bundesstaat Louisiana erneut Starkregen bescheren könnte, weswegen der Gouverneur von Louisiana erneut den Notstand ausgerufen hat. Neue Überschwemmungen könnten hier die gerade erst wieder hochgefahrenen Raffinerien erneut in die Bredouille bringen und möglicherweise zu noch größeren Schäden führen.

 

Ausblick
Solange die US-Ölproduktion Gefahr läuft, weiter so stark reduziert zu bleiben, sind stärkere Preisnachlässe an den Ölbörsen eher unwahrscheinlich. Damit bleiben auch die Heizölpreise im Bundesgebiet auf eher hohem Niveau. Verbraucher müssen deshalb zum Wochenauftakt mit Preisaufschlägen von ca. +0,90 bis +1,10 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern rechnen.

München (ots) – Tanken ist erneut teurer geworden. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, stieg der Preis für einen Liter Super E10 binnen Wochenfrist im bundesweiten Mittel um 0,5 Cent auf 1,563 Euro. Auch Diesel verteuerte sich: Der Preis für einen Liter kletterte um 0,7 Cent und liegt aktuell bei 1,394 Euro.

 

Rohöl der Sorte Brent ist im selben Zeitraum von gut 73 US-Dollar auf 72 Dollar pro Barrel gesunken – Potenzial für Preissenkungen ist aus ADAC Sicht weiterhin gegeben.

 

ADAC: Spritpreise im Wochenvergleich
Quelle: ADAC e.V.

 

Angesichts des hohen Preisniveaus sollten mehr denn je vor dem Tanken auf niedrige Preise achten. Untersuchungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ – jetzt im neuen Design. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine Punkt-zu-Punkt Navigation und eine detaillierte Routenplanung. Daneben erleichtern aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss Autofahrern die Fahrt zur günstigsten Tankstelle. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/

Die Ölpreise haben in den letzten Tagen wieder etwas nachgegeben, bleiben aber insgesamt auf hohem Niveau. Während manch einer sich wieder neue Sorgen um die Corona-Pandemie macht und neue Nachfrageprobleme wittert, bleibt die reduzierte US-Ölproduktion ein preisstützender Faktor. Nach dem verheerenden Hurrikan Ida konnten nach wie vor noch nicht alle Offshore-Anlagen wieder in Betrieb genommen werden.

 

Hurrikan Idas Nachwirkungen sorgen für Angebotsknappheit
Im Golf von Mexiko pumpen die USA etwa 17 Prozent der Gesamtmenge an Gas und Öl. Somit werden hier täglich etwa 1,89 Millionen Barrel (à 159 Liter) Rohöl gefördert. Aktuell sind jedoch immer noch fast 80 Prozent aller Offshore-Förderanlagen abgeschaltet, da entweder zu große Schäden vorhanden sind, oder es gar nicht möglich ist, Reparaturteams und Personal auf die Plattformen und Ölanlagen zu bringen. Weite Teile der Küstenregionen in Louisiana sind ohne Strom und da, wo Hurrikan Ida sich ihren Weg gebahnt hat, sind zahlreiche Straßen zerstört.

 

Bislang sind durch die ausgefallenen Offshore-Anlagen etwa 17,5 Millionen Barrel verloren gegangen. Experten glauben, dass sich die Gesamtproduktion der USA durch Idas Auswirkungen um bis zu 30 Millionen Barrel verringern könnte. Auf die Ölbörsen hat dies durchaus Einfluss, denn die USA sind neben den OPEC+ Ländern einer der wichtigsten Ölproduzenten weltweit. Sollte sich die Angebotsknappheit noch länger hinziehen, könnten auch die globalen Ölpreise wieder steigen.

 

Ausblick
Die Heizölpreise sind heute im Vergleich zu gestern etwas gesunken und so können sich Verbraucher auf Preisabschläge von ca. -0,10 bis -0,30 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Dienstagvormittag einstellen.

München (ots) – Der ADAC erwartet an diesem Wochenende die letzte große Reisewelle im Sommerurlaubsverkehr. Mit Bayern und Baden-Württemberg enden nun in den letzten beiden Bundesländern die Ferien. Der Rückreiseverkehr macht sich dabei vor allem in Süddeutschland bemerkbar.

 

Am Samstag und Sonntag sind neben den Autobahnen aber auch die Zufahrtsstraßen in die Ausflugsgebiete staugefährdet. Auch wenn die Hauptreisezeit vorbei ist sind immer noch zahlreiche Urlauber unterwegs, die an keine Ferientermine gebunden sind und schönes Wetter für Ausflüge nutzen.

 

Mit Verzögerungen ist zudem an den mehr als 900 Autobahnbaustellen zu rechnen. Die Bautätigkeit nimmt im September immer deutlich zu.
Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

  • Fernstraßen Richtung Nord- und Ostsee und zurück
  • A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
  • A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
  • A 5 Basel – Karlsruhe
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Flensburg – Hamburg
  • A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
  • A 8 Salzburg – München – Stuttgart
  • A 9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig
  • A 81 Singen – Stuttgart
  • A 93 Kufstein – Inntaldreieck
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

 

Auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland ist am Wochenende insbesondere in Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz viel los. Außer in Bayern und Baden-Württemberg enden die Sommerferien auch in sechs österreichischen Bundesländern, so dass mit einem regen Rückreiseverkehr zu rechnen ist. Zudem dürften auch hier etliche Tagesausflügler und Späturlauber unterwegs sein. Zu den Problemstrecken zählen vor allem die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer.

 

Die Grenzwartezeiten dürften zwar kürzer ausfallen als in den letzten Wochen, dennoch könnte es insbesondere an den Autobahnübergängen zu längeren Wartezeiten kommen. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://www.adac.de/news/corona-deutschland-grenzen/.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/

Vor inzwischen gut einer Woche fegte Hurrikan Ida durch den Golf von Mexiko gefegt und traf mit voller Wucht auf den US-Bundesstaat Louisiana. Seitdem laufen dort  die Aufräumarbeiten, doch aufgrund der großen Schäden an der Infrastruktur kommen diese nur sehr schleppend voran. Die Ölproduktion und -verarbeitung in der Region bleibt stark reduziert und stützt damit auch die internationalen Ölbörsen.

 

US-Rohölförderung bleibt reduziert
Ida traf als Hurrikan der Stärke drei auf die Küste von Louisiana und war vorher mitten durch die vielen Offshore-Anlagen vor der US-Küste gezogen. Im Golf von Mexiko werden etwa 17 Prozent der gesamten Öl- und Gasmengen des Landes gefördert. Mehrere hundert Bohrinseln und Plattformen waren im Vorfeld des Hurrikanes evakuiert worden und bleiben erst einmal abgeschaltet.

 

US-Ölanlagen im Golf von Mexiko und an der amerikanischen Golfküste

Die zuständige Behörde, das Bureau of Safety and Environmental Enforcement (BSEE), meldete am Sonntagabend, dass nach wie vor etwa 88 Prozent der Ölförderung im Golf von Mexiko ausgefallen sind. Das entspricht einer Fördermenge von etwa 1,6 Millionen Barrel pro Tag oder knapp 255 Millionen Liter. Das Hauptproblem der Betreiberfirmen besteht darin, dass sie das nötige Personal – sowohl für Reparaturen als auch für die Wiederinbetriebnahme – gar nicht auf die Anlagen bringen können.

 

Infrastruktuschäden behindern Reparaturarbeiten
In weiten Teilen Louisianas ist nach wie vor der Strom ausgefallen, Straßen sind beschädigt und teilweise noch überschwemmt und mancherorts fehlt der Treibstoff für Hubschrauber. Denn es sind nicht nur Förderanlagen ausgefallen, auch viele Raffinerien und Ölverarbeitungsanlagen haben ihren Betrieb bisher noch nicht wieder aufnehmen können. Damit fehlt nicht nur Rohöl in der Angebotskette sondern auch Ölprodukte wie Diesel und Benzin.

 

An den Ölbörsen verhindert die temporäre Angebotsknappheit in den USA aktuell einen stärkeren Preisrutsch. Sollten die Ausfälle – vor allem an den Offshore-Anlagen – noch länger dauern als erwartet, dürfte das die börsengehandelten Rohölpreise vielleicht sogar noch einmal in die Höhe treiben. Immerhin sind die USA nicht nur einer der größten Ölproduzenten der Welt sondern haben auch global gesehen den größten Ölverbrauch.

Auch in dieser Woche sind die Heizölpreise im Durchschnitt wieder teurer geworden. Nach wie vor stützen die steigenden Rohölpreise das Preisniveau im Inland und 100 Liter Heizöl kosten Anfang September fast so viel wie an den Spitzentagen im Juli.

 

Im Vergleich zur Vorwoche kosten 100 Liter Heizöl im bundesweiten Durchschnitt heute etwa 88 Cent mehr. Das ist ein Preisanstieg von über einem Prozent. Allein von gestern auf heute müssen Verbraucher mit einem Aufschlag von fast 60 Cent rechnen. Im Vergleich zum Freitag vor einem Monat liegen die Durchschnittspreise für 100 Liter sogar um etwa 1,22 Euro höher – eine  Preissteigerung von etwa 1,7 Prozent.

 

Seit Anfang Juli hatte es eigentlich nach einer Erholung der Heizölpreise ausgesehen und die Preisentwicklungskurve zeigte nach wochenlangen Anstiegen erstmals wieder eher nach unten. Da sich die Rohölpreise aber seit Anfang des Jahres fast immer weiter gestiegen sind, setzt sich auch bei den Inlandspreisen erneut ein Aufwärtstrend durch. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren bleibt Heizöl teurer.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,74 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 03.09.2021

München (ots) – Tanken war für die Fahrer von Benzin-Pkw im August so teuer wie in keinem anderen Monat des laufenden Jahres. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,557 Euro und damit ein Cent mehr als im Juli. Etwas günstiger konnten hingegen Diesel-Fahrer tanken: Der Preis für einen Liter Diesel lag im Monatsmittel bei 1,386 Euro – das waren 0,3 Cent weniger als im Juli. Laut ADAC ist der gestiegene Benzinpreis insbesondere auf die stärkere Nachfrage aufgrund des Sommerreiseverkehrs zurückzuführen.

 

Teuerster Tag zum Tanken war bei Benzin der 8. August. Ein Liter kostete im Tagesmittel 1,567 Euro. Dieser Preis markierte gleichzeitig auch den vorläufigen Jahreshöchststand. Auch bei Diesel fielen teuerster Tag des Monats und des Jahres zusammen: Am 1. August mussten Diesel-Fahrer mit einem Literpreis von 1,403 Euro einen neuen Jahresrekord hinnehmen.

 

Im Vergleich zur vergangenen Woche sind die Spritpreise zuletzt wieder deutlich gestiegen. So kostet laut aktueller ADAC Auswertung ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,558 Euro, ein Liter Diesel 1,387 Euro. Beide Sorten sind damit um 1,6 Cent teurer als in der Vorwoche.

 

Kraftstoffpreise in Deutschland / August 2021 /
Quelle:. ADAC e.V.

 

Auswertungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel meist zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.

 

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ – jetzt im neuen Design. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine Punkt-zu-Punkt Navigation und eine detaillierte Routenplanung. Daneben erleichtern aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss Autofahrern die Fahrt zur günstigsten Tankstelle. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

 

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/