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Die Ölpreise starten aktuell nahezu unverändert in den Handel zur Wochenmitte. Gestern hatte sowohl die Nordseesorte Brent als auch die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) jeweils 28 Cent oder rund 0,4 % pro Barrel (159 Liter) nachgegeben. Zum Wochenauftakt hatten beide Ölsorten den Handel noch auf einem Fünf-Wochen-Hoch beendet.

Neue Zollrunde verunsichert auch Ölmärkte
Zum Auftakt des zweiten Quartals hatten sich die Händler gestern weltweit auf gegenseitige Zölle vorbereitet, die US-Präsident Donald Trump heute Abend um 21 Uhr unserer Zeit bekanntgeben wird. Bislang hat das Weiße Haus keine Angaben zu Umfang und Ausmaß der Zölle gemacht.

Fachleute gehen davon aus, dass die neuen US-Zölle die weltweite Energienachfrage dämpfen und das Wirtschaftswachstum verlangsamen werden, was sich wiederum negativ auf die zukünftige Ölnachfrage auswirken wird.

Experten rechnen für 2025 mit Druck auf Ölpreisen
Gestützt wurden die Ölpreise gestern einmal mehr von der Warnung der US-Regierung, dass man strengere Sanktionen gegen den Iran, Venezuela und Russland plane. Sofern diese Drohungen ungesetzt werden, würde sich das weltweite Angebot an Rohöl deutlich einschränken.

Eine im März durchgeführte Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter 49 Ökonomen und Analysten hatte ergeben, dass die Experten damit rechnen, dass die Ölpreise in diesem Jahr aufgrund von US-Zöllen und einer Konjunkturabschwächung in Indien und China unter Druck bleiben werden. Zudem verwiesen sie auf das wieder steigende Öl-Angebot der OPEC.

OPEC-Sitzung wirft Schatten voraus
In diesem Zusammenhang werden die Teilnehmer an den Ölmärkten die voraussichtlich an diesem Donnerstag stattfindende Sitzung des Ministerausschusses der OPEC+ genauestens beobachten.

Die Minister der OPEC+ aus acht Nationen kommen damit Gerüchten zufolge zwei Tage früher als zum vorab geplanten Zeitpunkt (5. April) per Video-Call zur Überprüfung ihrer Förderpolitik zusammen.

Wie Quellen aus dem Öl-Kartell gegenüber Reuters berichteten, werden die Teilnehmer voraussichtlich eine weitere Erhöhung der Produktion um 135.000 Barrel pro Tag ab Mai genehmigen. Die OPEC+ hatte einer ähnlichen Produktionssteigerung für April bereits zugestimmt.

US-Rohöllagerbestände nehmen weiter zu
Unterdessen zeigte der wöchentliche Bericht des American Petroleum Institute (API), dass die Rohöllagerbestände in den Vereinigten Staaten in der Woche zum 28. März um 6,037 Millionen Barrel gestiegen sind, verglichen mit einem Rückgang von 4,6 Millionen Barrel in der Vorwoche.

Die Prognosen waren von einem Rückgang in Höhe von 700.000 Barrel ausgegangen. Damit sind die Rohöllagerbestände den API-Daten zufolge in diesem Jahr um fast 23 Millionen Barrel gestiegen.

Kaum Bewegung bei den Heizölpreisen
Angesichts der Tatsache, dass heute im frühen Handel kaum Bewegung bei Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten ist, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,10 Euro bis +0,10 Euro pro 100 Liter weniger, bzw. mehr bezahlen als noch am Dienstag.

Die Ölpreise starten mit leichten Gewinnen in den zweiten Handelstag der Woche, nachdem sie sich bereits zum Wochenauftakt deutlich verteuert hatten.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent ging gestern bei 74,72 US-Dollar au dem Handel, was gegenüber dem Schluss zum Freitag eine Verteuerung von knapp 2 Dollar bedeutete. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg gestern ebenfalls um rund 2 Dollar auf 71,48 Dollar.

Trump droht Putin mit Zöllen auf russisches Öl
Einmal mehr war es die Trump-Regierung, die am Montag für größere Bewegung an den Ölmärkten gesorgt hatte. Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump in einem Interview geäußert, dass er sehr wütend auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin sei.

Trump plant nun, sekundäre Zölle in Höhe von 25 % bis 50 % auf russische Ölkäufer zu erheben, da Moskau versucht, die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu blockieren.

Rohstoffanalysten wiesen gestern angesichts dieser Drohung darauf hin, dass Zölle auf Käufer russischen Öls die globale Versorgung stören und Moskaus größte Kunden, China und Indien, schädigen würden. Russland gilt als zweitgrößten Ölexporteur der Welt.

Iran setzt Öltanker fest
Einen großen Schub erhielten die Ölpreise dann am gestrigen späten Nachmittag, als bekannt wurde, dass die iranische Marine im Persischen Golf zwei Öltanker festgesetzt hat. Nach Angaben Teherans seien die Tanker unbekannter Nationalität auf dem Weg in die iranische Hafenstadt Buschehr.

Bereits am Samstag hatte der Marinekommandeur der Islamischen Revolutionsgarde damit gedroht, dass man die Straße von Hormus schließen werde, wenn das Land von den USA angegriffen würde.

USA wegen Atomprogramm zu Bombardierungen bereit
Vor dieser erneuten Eskalation im Streit Washingtons mit Teheran, hatte US-Präsident Trump dem Mullah-Regime am Sonntag mit Bombenangriffen und Sekundärzöllen gedroht, falls man keine Einigung über einen Stopp des iranischen Atomprogramms erzielen könne.

Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen warnte die USA gestern in einem Brief „nachdrücklich vor jeglichem militärischen Abenteurertum“. Man sei entschlossen schnell auf jeden Akt der Aggression oder jeden Angriff der Vereinigten Staaten oder ihres Stellvertreters, des israelischen Regimes, gegen seine Souveränität, territoriale Integrität oder nationalen Interessen zu reagieren.

Heizölpreise ziehen deutlich an
Die Verschärfung der politischen Lage in einer der ölreichsten Regionen der Welt, sorgt heute im frühen Handel für größere Preisaufschläge für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl. Daher müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,75 Euro bis +1,05 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zu Wochenbeginn.

Nachdem im Februar an der Preisfront relativ stabile Verhältnisse vorgeherrscht hatten, konnten die deutschen Heizölverbraucher bei der Nachbefüllung im März über den Monatsverlauf hinweg von weiter nachgebenden Heizölpreisen profitieren. Lediglich in der letzten Woche zogen die Preise wieder etwas deutlicher an.

Gegenüber dem letzten Handelstag im Februar belief sich der Abschlag auf 3,6 % oder 3,54 Euro. Mit 94,99 Euro im bundesweiten Durchschnitt für 100 Liter, notierten die Heizölpreise zum Ende des ersten Quartals weiter unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 100 Euro.

Die höchste Notierung war bereits am 3. März – und damit am ersten Handelstag des Monats –  zu beobachten gewesen, als für 100 Liter im bundesweiten Durchschnitt 97,88 Euro zu zahlen waren. Den wiederum günstigsten Preis gab es am 11. März, als 92,35 Euro für 100 Liter an den Heizölhändler zu überweisen waren.

Ölpreise klettern zuletzt auf Drei-Wochen-Hoch
Mit der jüngsten Aufwärtsbewegung folgen die Heizölpreise etwas zeitverzögert der Entwicklung an den internationalen Rohölmärkten. Diese hatten bereits in den vergangenen drei Wochen wieder höhere Preise verbuchen können.

Nach dem Erreichen von mehrmonatigen Tiefständen zu Anfang März, kletterte die weltweit wichtigste Nordseesorte Brent um mehr als 7 % nach oben, während sich die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) um mehr als 6 % erholte.

Ölmärkte im Bann von Trumps Zollpolitik 
Nahezu über den gesamten März hinweg waren die Ölmärkte weiterhin damit beschäftigt, die Auswirkungen der US-Zollpolitik auf die weltweite Ölnachfrage einzuschätzen. An diesem Mittwoch will Präsident Trump voraussichtlich weitere Zollpläne bekannt geben, nachdem er für diesen Zeitpunkt bereits die Einführung von Zöllen auf Auto-Importe in die USA angekündigt hatte.

OPEC vor Produktionsanhebung
Ebenfalls belastend für die Ölpreise hatte sich im Verlauf des März die für April angekündigte schrittweise Förderanhebung der OPEC erwiesen. Obwohl der Dreh am Ölhahn bereits mehrfach in die Tat umgesetzt werden sollte, verunsicherte die immer wahrscheinlicher werdende Aussicht auf höhere Fördermengen die Ölmärkte weiterhin spürbar. Diese Unsicherheit ist angesichts der schwachen Nachfrageentwicklung in China, dem weltweit größten Ölimporteur, gut nachvollziehbar.

Heizölpreise weiter unterhalb der Vorjahresniveaus
Selbst unter Berücksichtigung der zu Jahresbeginn hinzugekommenen höheren CO2-Abgabe, die mit knapp 2,70 Euro für 100 Liter Heizöl zu Buche geschlagen hatte, bewegen sich die Heizölpreise derzeit weiter unterhalb ihrer Preisniveaus aus den beiden vergleichbaren Vorjahreszeiträumen. 2023 waren zum Ende des ersten Quartals 92,29 Euro und 2024  sogar 104,81 Euro für 100 Liter Heizöl zu zahlen.

Mit dem Ende der Heizperiode hatten sich die Heizölpreise sowohl 2023 als auch 2024 deutlich verbilligt. Ob sich dieses saisonale Muster auch in diesem Jahr wiederholt, bleibt abzuwarten.

Die Ölpreise starten aktuell mit leichten Abschlägen in den Tag, nachdem sie sich gestern nach weiteren Gewinnen einem Ein-Monats-Hoch genähert hatten. Angesichts der Tatsache, dass die Ölpreise seit Montag um 2 % gestiegen sind, stehen die Chancen weiterhin gut, dass die Ölmärkte den dritten Wochenanstieg in Folge verbuchen können.

Drohungen Trumps zeigen bereits Wirkung
Die Preissteigerungen kamen zustande, nachdem US-Präsident Donald Trump am Dienstag neue Zölle in Höhe von 25 % auf potenzielle Käufer von venezolanischem Rohöl verhängt hatte. Der potenzielle Verlust venezolanischer Rohölexporte wird nach Einschätzung von Rohstoffexperten das Marktangebot einengen.

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Handel mit venezolanischem Öl und seinem Hauptabnehmer China ins Stocken geraten ist. Quellen berichten zudem, dass in Indien der weltweit größte Raffineriekomplex die Einfuhr von Öl aus dem südamerikanischen Land einstellen wird.

Indien blockt russischer Öl
Neu-Dehli verweigerte gestern zudem dem unter tansanischer Flagge fahrenden Tanker „Andaman Skies“ mit russischem Rohöl an Bord die Einfahrt in einen indischen Hafen. Damit signalisierte das bevölkerungsreichste Land der Welt, dass man die Kontrolle von Schiffen, die Öl aus Russland transportieren, wohl weiter verstärkt. Noch im Dezember 2024 war das Schiff problemlos in indische Häfen eingelaufen.

Indien ist in den letzten Jahren zum größten Importeur von russischem Rohöl aufgestiegen, wobei russisches Öl im vergangenen Jahr etwa 35 % seiner gesamten Rohölimporte ausmachte. Die Regierung in Neu-Dehli steht jedoch aufgrund der US-amerikanischen und europäischen Sanktionen gegen russische Ölexporte unter Druck.

Zollkrieg zwischen USA und EU eskaliert
Neben den von den USA auferlegten Restriktionen von Ölimporten, haben Marktteilnehmer die zunehmende Eskalation im Zollkrieg der USA mit dessen Handelspartner als stärksten Gegenwind für weiter steigende Ölpreise ausgemacht. Zölle haben die unangenehme Eigenschaft die Wirtschaft der betroffenen Staaten zu bremsen und damit die Ölnachfrage zu dämpfen.

Zur Wochenmitte hatte US-Präsident Donald Trump seinen Plan vorgestellt, ab dem 2. April Zölle in Höhe von 25 % auf importierte Autos und leichte Nutzfahrzeuge zu erheben, während die Zölle auf Autoteile am 3. Mai in Kraft treten sollen.

Gestern drohte Trump seinem Nachbarn Kanada und der Europäischen Union weitere Zölle an, falls diese sich in ihrer Reaktion auf die US-Zölle zusammenschließen sollten. Ein Sprecher der EU-Kommission kündigte gestern in einer Erklärung an, „dass eine Reaktion rechtzeitig erfolgen wird, die gut abgestimmt und robust sein wird und dass sie die beabsichtigte Wirkung erzielen wird“.

Kaum Bewegung bei den Heizölpreisen
Angesichts der Tatsache, dass heute im frühen Handel kaum Bewegung bei Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten ist, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,10 Euro bis +0,20 Euro pro 100 Liter weniger, bzw. mehr bezahlen als noch am Donnerstag.

Die Ölpreise tendieren zu Beginn des Donnerstagshandels leicht im Minusbereich, nachdem sie am Mittwoch um etwa 1 % nach oben geklettert waren. Zuvor hatten offizielle Daten der US-Regierung gezeigt, dass die Rohöl- und Kraftstoffvorräte in den USA in der vergangenen Woche gesunken sind.

US-Öllagerbestände fallen deutlich
Die EIA meldete für letzte Woche einen Rückgang der Rohöllagerbestände um 3,3 Millionen Barrel (159 Liter), während ein Anstieg um 1 Million Barrel erwartet worden war. Auch die Destillat- und Benzinbestände gingen zurück, was positive Signale für die Nachfragetrends beim weltweit größten Rohölverbraucher an die Ölmärkte sendete.

Handelskonflikt eskaliert: Autozölle kommen!
Hauptthema des heutigen Tages dürfte allerdings die Meldung vom späten gestrigen Abend sein, dass die USA ab nächster Woche einen Zoll von 25 % auf importierte Autos und leichte Nutzfahrzeuge erheben werden.

Wie das „Weiße Haus“ gestern in seiner Stellungnahme zu den Zollplänen mitteilte, hätten die US-Amerikaner im vergangenen Jahr etwa 16 Millionen Autos, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge gekauft, von denen 50 % (8 Millionen) importiert wurden.

Nur 25 % sind „Made in America“
Von den anderen 8 Millionen Fahrzeugen, die in Amerika montiert und nicht importiert wurden, habe der durchschnittliche inländische Anteil vorsichtig geschätzt bei nur 50 % gelegen. Daher könnten von den 16 Millionen Autos, die von Amerikanern gekauft wurden, laut Presseerklärung nur 25 % als „Made in America“ eingestuft werden.

Analysten: Höhere Zölle könnten E-Autos ausbremsen
Während sich Handelskriege in der Regel bremsend auf die Wirtschaftstätigkeit der beteiligten Staaten auswirken, könnten höhere Autopreise nach Einschätzungen von Analysten möglicherweise sogar einen positiven Effekt auf die Ölnachfrage haben. Denn der Anstieg der Neuwagenpreise durch die Zölle könnte dazu führen, die Umstellung auf neuere, kraftstoffeffizientere Modelle zu verlangsamen.

Trotz der wirtschaftlichen Risiken durch die sich weiter verschärfenden Handelsspannungen, schafft das derzeitige Gleichgewicht zwischen starker US-Nachfrage und Angebotsbeschränkungen nach Einschätzung von Rohstoffanalysten weiter ein positives Umfeld für Öl mit entsprechendem Preisdruck nach oben.

Heizölpreise ohne feste Tendenz
Angesichts der Tatsache, dass heute im frühen Handel moderate Preisabschläge für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,05 Euro bis +0,25 Euro pro 100 Liter weniger, bzw. mehr bezahlen als noch zur Wochenmitte.

Nachdem die Ölpreise gestern nahezu unverändert aus dem Handel gegangen waren, sind heute bislang etwas höhere Notierungen zu beobachten. Aktuell sorgen weiter anhaltende Versorgungsängste dafür, dass sich die Notierungen im Bereich eines Drei-Wochen-Hochs bewegen.

Sorge vor Sanktionen treibt Ölpreise
Vor allen die Gefahr, dass eine mögliche Reduzierung der venezolanischen Ölexporte das Angebot kurzfristig bis zu einem gewissen Grad verknappen könnte, lastet auch zur Wochenmitte weiter auf den Märkten.

Am späten Montagabend hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass er mit Wirkung zum 2. April einen Zoll von 25 % auf alle Importe aus jedem Land erheben werde, das Rohöl oder Gas aus Venezuela kauft. Die fortgesetzte Umsetzung von US-Sanktionen gegen iranisches Öl könnten ebenfalls zu einer möglichen Marktverknappung beitragen.

Dass die Ölpreise derzeit nicht noch stärker steigen, liegt nach Einschätzung von Rohstoffexperten daran, dass die OPEC+ weiter bereit scheint, ihre Produktionskürzungen ab April zu lockern.

Russland fordert Ende der Sanktionen
Auch die Gespräche über ein Ende des Russland-Ukraine-Krieges bremsen aktuell die Aufwärtsdynamik bei den Ölpreisen. Gestern hatte das Weiße Haus bekannt gegeben, dass die USA Moskau beim Export von Getreide und Düngemitteln unterstützen und ein Abkommen zur Sicherheit der zivilen Schifffahrt zwischen Russland und der Ukraine im Schwarzen Meer vermitteln würden.

In diesem Zusammenhang teilte die russische Regierung gestern mit, dass man die Vereinbarung zur sicheren Schifffahrt erst dann umsetzen werde, wenn weitreichende Sanktionen aufgehoben würden. So sollen beispielsweise Beschränkungen gegen Häfen und gegen Schiffe, die unter russischer Flagge fahren und etwa Fischereiprodukte transportieren, aufgehoben werden.

US-Rohöllagerbestände fallen stärker als erwartet
Unterdessen sind die Rohöllagerbestände in den USA in der letzten Woche stärker als erwartet zurückgegangen. Dem wöchentlichen Bericht des American Petroleum Institute (API) zufolge, sanken die Vorräte in der Woche zum 14. März um 4,6 Millionen Barrel, verglichen mit einem Anstieg von 4,593 Millionen Barrel in der Vorwoche. Der Marktkonsens war von einem Rückgang der Lagerbestände um 2,5 Millionen Barrel ausgegangen.

Inlandspreise
Der Umstand, dass die Preise an den Öl-Börsen heute auf den höchsten Stand seit drei Wochen geklettert sind, macht sich auch bei den Inlandspreisen bemerkbar, die heute erneut etwas höher liegen als am Vortag. Im Vergleich zu Dienstagmorgen müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher auf Preissteigerungen von +0,15 bis +0,45 Euro/100 Liter einstellen.

Die Ölpreise starten am Dienstagmorgen mit leichten Abschlägen in den Handel, nachdem sie gestern auf ein Drei-Wochen-Hoch gestiegen waren. Angetrieben wurden die Preise zum Wochenauftakt vor allem von der Meldung, dass US-Präsident Donald Trump plant, Zölle auf Länder zu erheben, die Öl und Gas aus Venezuela kaufen.

Demnach soll mit Wirkung zum 2. April ein Zoll von 25 % auf alle Importe aus jedem Land fällig werden, das Öl oder Gas aus Venezuela kauft. Zudem kündigte Trump weitere, neue Zölle auf das südamerikanische Land an.

Eine Ausnahme gestattet das US-Finanzministerium lediglich dem US-Ölkonzern Chevron. Für diesen besteht weiterhin eine Vereinbarung fort, die Chevron die Produktion und den Export von venezolanischem Öl bis zum 27. Mai ermöglicht. Der größte Abnehmer venezolanischen Rohöls ist übrigens China.

Israel beendet überraschend Waffenruhe
Als weiterhin preistreibend wurden am Montag die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten eingeschätzt. So hatte Israel seine Luftangriffe am Wochenende im Gazastreifen wieder aufgenommen und damit eine fast zweimonatige Waffenruhe mit der radikalislamischen Terrorgruppe Hamas beendet.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte angekündigt, „mit zunehmender militärischer Stärke“ zu handeln, um Geiseln zu befreien und die Hamas zu entwaffnen.

Auftakt der Friedengespräche in Riad
Ein weiterer Anstieg der Rohölpreise wird von den Hoffnungen auf ein positives Ergebnis der Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine gedeckelt. Am Montag waren Vertreter der USA und Russlands in der saudischen Hauptstadt Riad zusammengekommen, um über einen umfassenden Waffenstillstand in der Ukraine zu verhandeln.

Washington strebt außerdem ein separates Abkommen über einen Waffenstillstand für den Bereich des Schwarzen Meeres an, während man weiter an einem umfassenderes Abkommen arbeitet.

OPEC wird ab Mai mehr Öl fördern
Unterdessen wird die OPEC+ wahrscheinlich an ihrem Plan festhalten, die Ölförderung im Mai zum zweiten Mal in Folge zu erhöhen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters gestern auf Berufung mehrerer Quellen mitteilte, soll die Fördermenge im Mai um 135.000 Barrel (159 Liter) pro Tag erhöht werden.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte das Öl-Kartell angekündigt, dass sieben Mitglieder ab diesem Monat bis Juni 2026 zusätzliche Kürzungen vornehmen werden, um zuvor erhöhte Fördermengen auszugleichen. Insgesamt würde die Minderproduktion die angekündigten Fördererhöhungen übertreffen und damit das Ölangebot auf dem Weltmarkt zumindest seitens der OPEC weiter verringern.

Heizölpreise ohne feste Tendenz
Obwohl heute im frühen Handel moderate Preisabschläge für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,10 Euro bis +0,20 Euro pro 100 Liter weniger, bzw. mehr bezahlen als noch zum Schluss der letzten Woche.

Auch zum Start in die neue Woche sind die Ölpreise sowohl an den internationalen Ölbörsen, als auch im Bundesgebiet wieder etwas teurer geworden. Zwar bleibt Heizöl im Mehrjahresvergleich immer noch auf eher niedrigem Niveau, doch die lange Phase der Preisrückgänge seit Februar scheint nun erst einmal beendet.

 

Im Vergleich zu Freitag kosten 100 Liter Heizöl heute im Durchschnitt etwa 0,29 Euro mehr, im Vergleich zu letzten Montag beträgt der Aufschlag für 100 Liter sogar schon 1,38 Euro mehr. Allerdings zeigt der rote Pfeil in der Trendbox auch an, dass Heizöl im Vergleich zu letztem Monat immer noch recht günstig zu haben ist. Noch am 24. Februar hatten Verbraucherinnen und Verbraucher im Durchschnitt über fünf Euro mehr für die gleiche Menge zahlen müssen.

 

Dennoch ist die Abwärtsbewegung, die sich seit Ende Februar durchgesetzt hatte, offenbar erst einmal vorbei. Am 11. März erreichten die Preisniveaus im Bundesgebiet mit durchschnittlich 92,35 Euro pro 100 Liter ihren bisherigen Jahrestiefststand. Diesen konnten sie seitdem nicht mehr unterschreiten und stiegen dann letzte Woche erstmals wieder etwas deutlicher an. Heute muss im Vergleich zum 11. März mit einem Aufschlag von fast 2 Euro gerechnet werden.

 

Insgesamt bleibt Heizöl aber nach wie vor vergleichsweise günstig – vor allem, wenn man den bisherigen Jahresverlauf betrachtet. Die Ölbörsen waren bis zum Jahresanfang auf ein Langzeithoch geklettert und hatten die Heizölpreise im Inland mit nach oben gezogen. Mitte Januar zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher deshalb in der Spitze noch 105,19 Euro. Der Durchschnittspreis im Januar betrug 100,46 Euro.

 

Seitdem sind sowohl die börsengehandelten Ölpreise, als auch die Heizölpreise im Inland mehr oder weniger kontinuierlich gesunken. Der Durchschnittspreis für Heizöl betrug im Februar schon nur noch 99,56 Euro, im März liegt der bisherige Durchschnittspreis bei 94,03 Euro. Wer also nach dem Ende der Heizsaison Platz im Tank hat und bisher gezögert hat, kann auch jetzt noch von vergleichsweise niedrigen Preisen profitieren.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Stand der Preise 24.03.2025

Berlin/Frankfurt (ots) – Um die Klimaziele bei der Wärmeversorgung zu erreichen, sind vielfältige Lösungen gefragt. Heizungen, die Brennstoffe wie Heizöl oder Flüssiggas nutzen, können wichtige Beiträge leisten – vor allem dann, wenn sie als Hybridheizungen Strom als zusätzlichen Energieträger einbinden. Das ist einer der Trends, gerade für den Gebäudebestand, auf der diesjährigen Weltleitmesse für Heizung und Sanitär ISH in Frankfurt.

Auf der ISH werden entsprechende, hocheffiziente Heizgeräte für gut speicherbare Flüssigbrennstoffe in aktuellen Ausführungen gezeigt, meist als Hybridlösungen in Kombination mit einer Strom-Wärmepumpe. Für die Wärmewende ist das eine gute Nachricht. „Der Einbau von Hybridtechnik reduziert den Brennstoffbedarf und erhöht die Sicherheit, da er die Wärmeversorgung auf zwei Füße stellt“, berichtet Dr. Ernst-Moritz Bellingen, Leiter Wärmemarkt beim en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie. Davon würden nicht nur die Hausbesitzenden profitieren. „Durch den Einsatz von Hybridheizungen könnte die Spitzenlast, für die Infrastrukturen ausgelegt werden müssen, deutlich reduziert werden.“ Das senke die Gesamtkosten des Energiesystems und der Energievorrat in den Tanks der Heizungsbetreibenden erhöhe zugleich die Versorgungssicherheit.

„Flüssige Brennstoffe haben eine enorm hohe Energiedichte und lassen sich daher besonders gut lagern – auch in großen Mengen und für längere Zeit“, betont Bellingen. „Diese Energieträger können im Rahmen einer sogenannten Molekülwende auch zunehmend durch alternative Produkte ersetzt werden.“ Viele der auf der ISH gezeigten neuen Brennwertgeräte, Tanks und Heizungskomponenten tragen bereits das Green-Fuels-Ready-Label und können bis zu 100 Prozent mit erneuerbaren flüssigen Brennstoffen betrieben werden. Deutschlandweit gibt es fast fünf Millionen Ölheizungen und mehr als 600.000 Flüssiggasheizungen.

Hybridheizungen kombinieren Vorteile

Das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet Hausbesitzende, beim Einbau neuer Heizkessel für flüssige Energieträger nach einer Übergangsfrist erneuerbare Energien anteilig einzubinden. Das kann durch Einbau einer Brennwertheizung und Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen erfolgen. Hybridtechnik als Kombination aus Öl- oder Flüssiggas-Brennwertheizung mit einer Wärmepumpe ist ebenfalls eine wichtige Möglichkeit, die gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. „Dass es das GEG ermöglicht, zum Erreichen der Klimaziele auch erneuerbare Brennstoffe zu nutzen, ist sinnvoll. Denn viele Gebäude lassen sich nicht ohne Weiteres auf einen anderen Energieträger wie Strom oder Fernwärme umstellen“, so Bellingen, Bioheizöl ist in manchen Teilen Deutschlands bereits im Einsatz. Auch Bio-Flüssiggas ist als regenerativer Brennstoff anerkannt. Für die Zukunft geht es darum, den erneuerbaren Anteil zu erhöhen und verstärkt fortschrittlichere Bio-Brennstoffe einzusetzen, die eine Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau vermeiden, weil sie aus Rest- und Abfallstoffen hergestellt werden. Mehr zu den Zukunftsperspektiven von Ölheizungen unter www.zukunftsheizen.de.

Pressekontakt:

Rainer Diederichs, Alexander von Gersdorff

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München (ots) – Für Dieselfahrer ist Tanken im Vergleich zur Vorwoche erneut billiger geworden, die Fahrer von Benzinern müssen jedoch den gleichen Preis zahlen wie zuletzt. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Danach kostet ein Liter Diesel im bundesweiten Mittel 1,613 Euro und damit 1,1 Cent weniger als vor Wochenfrist. Gleichzeitig ist Diesel damit auf einen neuen Jahrestiefststand abgerutscht, zuletzt war der Selbstzünderkraftstoff Ende des vergangenen Jahres günstiger. Der Preis für Super E10 hat sich gegenüber der Vorwoche nicht verändert: Für einen Liter muss derzeit im Schnitt 1,686 Euro bezahlt werden.

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
Bildquelle: ADAC e.V.

 

Der Ölpreis als wichtigster Faktor für die Bewertung der Kraftstoffpreise ist in etwa auf dem Stand der vergangenen Woche: Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostet momentan knapp über 70 US-Dollar. Auch das nahende Ende der Heizperiode dürfte sich bereits bemerkbar machen, die Nachfrage nach Heizöl sinkt bereits. Da es ein ähnliches Produkt ist wie Diesel, das allerdings anders besteuert wird, beeinflusst die Heizölnachfrage den Dieselpreis. Gestützt wird das derzeitige Spritpreisniveau auch durch den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar. So notiert der Euro weiterhin im Bereich von 1,09 US-Dollar wodurch der Rohölimport gerade verglichen mit den ersten Wochen des Jahres billiger wurde. Dies wiederum lässt in der Regel auch die Kraftstoffpreise sinken.

 

Die Autofahrerinnen und Autofahrer sollten trotz günstiger Preise an den Zapfsäulen immer die günstigste Tankstelle in der Umgebung ansteuern. Dies spart zum einen viel Geld und es erhöht den Druck auf teurere Tankstationen, die Preise nach unten anzupassen. Für den Preisvergleich empfiehlt der ADAC seine Spritpreis-App „ADAC Drive“, über die man rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland einsehen kann.

 

Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

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