Die US Ölbestandsdaten des amerikanischen Energieministeriums, die gestern veröffentlicht wurden, haben an den Ölbörsen für einen leichten Abwärtstrend gesorgt. Dieser setzt sich heute Vormittag zunächst fort. Eine dauerhafte Trendwende kann aber wohl nicht erwartet werden, zu groß sind dafür die Unsicherheiten am Markt. Die OPEC hält mindestens bis Juni an ihren strikten Förderbeschränkungen fest und verknappt damit das Angebot an Öl effektiv. Der neu aufgeflammte Bürgerkrieg in Libyen und die US Sanktionen gegen Venezuela und den Iran tun ihr übriges, um die Förderung in diesen ölreichen Ländern zu beschränken.

 

DOE Daten sorgen für Preissenkungen

Die immer in der Wochenmitte erscheinenden Daten zu den Ölbeständen in Amerika spielen für die Marktteilnehmer oft eine wichtige Rolle, um Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen. Die Zahlen geben Hinweise auf die Versorgungslage des Landes und damit auch für die globale Marktlage. Nachdem die Daten des American Petroleum Institute am Dienstag für neue Jahreshochs sorgten, realtivierte das Zahlenwerk des Amerikanischen Energieministeriums DOE diesen Effekt gestern wieder.

 

Zwar meldete auch das DOE durchweg Abbauten bei allen Produkten und bei Rohöl, was zunächst den Eindruck einer Mengenknappheit machte, doch vielen diese Abbauten deutlich niedriger aus als erwartet bzw. vom API gemeldet. Auch kommen die Abbauten nicht ganz überraschend, denn mit den beginnenden Sommermonaten steigt die Nachfrage nach Benzin, die Raffinerieauslastung steigt und die Röhölvorräte können damit sinken.

 

Die Rohölförderung ist zwar laut des DOE leicht gesunken und liegt nun bei 12,1 Millionen Barrel (à 159 Liter), allerdings ist diese Schwankung so gering, dass sie für die Marktteilnehmern nicht ins Gewicht fällt. Alles in Allem scheint der DOE Bericht die die preissteigernde Wirkung des API Berichtes zu relativieren und die börsengehandelten Rohölpreise gaben gestern zum Abend hin nach. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass es sich um eine nachhaltige Trendwende handelt.

 

Heizölpreise am morgen noch günstiger 

Durch die sinkenden Börsenkurse von gestern und heute morgen zeichnen sich im Inland nach wie vor Preisnachlässe für Heizöl ab. Allerdings gab es heute Vormittag einen Einbruch beim Euro/Dollar-Kurs, der in Dollar gehandeltes Rohöl im Euroraum verteuert. Noch zahlen Verbraucher für 100 Liter etwa -0,25 bis -0,35 Euro weniger als gestern morgen, jedoch könnte es sein, dass diese Abschläge bald schon wieder Geschichte sind.

München (ots)

Die Preise an den Tankstellen bewegen sich in der Karwoche weiter nach oben, Benzin kostet derzeit so viel wie zuletzt Anfang Dezember. Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,451 Euro bezahlen, 2,5 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 1,0 Cent auf 1,277 Euro pro Liter.

 

Dieser Anstieg erfolgte trotz weitgehend stabiler Notierungen für Rohöl und Dollar. Der Preisverlauf auf dem Kraftstoffmarkt wird derzeit durch zusätzliche Bewegungen gekennzeichnet: Die Mineralölkonzerne loten Möglichkeiten einer veränderten Preisgestaltung aus.

 

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

 

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
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Quelle: https://www.presseportal.de

Mit den gestern erschienenen Daten zu den Ölbeständen in Amerika machten sich die Ölpreise gestern Abend einmal mehr auf den Weg nach oben. Das Zahlenwerk zeigte klare Abbauten bei Rohöl und Benzin, was dazu führte, dass die börsengehandelten Rohölpreise in New York auf neue Jahreshochs kletterten.

 

Wochenbericht des American Petroleum Institute

Wie jeden Dienstag veröffentlichte das American Petroleum Institute API auch gestern wichtige Schätzungen zu den Ölbeständen der Vereinigten Staaten. Diese Zahlen und Daten haben oft sehr direkten Einfluss auf die Preisentwicklung an den Börsen, da sie als Indikatoren für die aktuelle Versorgungslage gesehen werden. Abbauten lösen oft Preissteigerungen aus, wohingegen Aufbauten die Preise meist senken.

 

Am gestrigen Dienstag überraschten die klaren Abbauten bei Rohöl und Benzin, die beide um über drei Millionen Barrel sanken (ein Barrel entspricht in etwa 159 Litern). Allerdings sind Abbauten in diesen Bereichen für die Jahreszeit nicht ganz ungewöhnlich. Mit der beginnenden Sommernachfrage, vor Allem nach Benzin, nimmt die Raffinerieauslastung zu und die Rohölbestände gehen oft zurück.

 

Mit einem so eindeutigen Rückgang wie gestern hatten die Marktteilnehmer allerdings nicht gerechnet, was sofortige Preisanstiege auslöste. Möglicherweise sind die Daten des API aber etwas verzerrt, da in den letzten Wochen mit dem Houston Ship Channel eine der wichtigsten Wasserstraßen der USA gesperrt war. Viele Rohölexporte waren wegen des beeinträchtigten Schiffsverkehrs ins Stocken geraten.

 

Die Marktteilnehmer warten nun heute auf den Wochenbericht des Amerikanischen Energieministeriums. Dieser ist oft aussagekräftiger als der Bericht des API, denn es werden unter Anderem auch Daten zu den Importen und Exporten aufgeschlüsselt. Sollte das DOE bestätigen, dass die Abbauten wegen der Schwierigkeiten beim Schiffsverkehr zustande kamen, dürfte das den preisstützenden Effekt etwas relativieren.

 

Heizölpreise heute höher

Mit den neuen Jahreshochs an der New Yorker Börse und den durch die Bank hohen Preisniveaus sind auch die Heizölpreise im Inland ordentlich gestiegen. Heute müssen Verbraucher mit Aufschlägen von +0,65 bis +0,85 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern Morgen rechnen.

München (ots)

Die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den Bundesländern weisen vergleichsweise geringe Unterschiede auf. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit in Rheinland-Pfalz: Ein Liter Super E10 ist hier mit durchschnittlich 1,453 Euro um 3,3 Cent billiger als im teuersten Bundesland Brandenburg (1,486 Euro). Ein Liter Diesel kostet in Rheinland-Pfalz im Mittel 1,278 Euro, immerhin 4,1 Cent weniger als im benachbarten Saarland, wo Autofahrer – ebenso wie in Brandenburg – mit 1,319 Euro am meisten bezahlen müssen.

Ungewöhnlich: Rheinland-Pfalz war in den vergangenen Jahren selten unter den preiswertesten Bundesländern zu finden. Demgegenüber ist erstmals seit längerer Zeit keiner der drei Stadtstaaten vorne dabei. Der Kraftstoffmarkt wird derzeit durch zusätzliche Preisbewegungen gekennzeichnet. Die Mineralölkonzerne loten Möglichkeiten einer veränderten Preisgestaltung aus.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder 5. Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

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Quelle: Presseportal.de

An den Ölbörsen stand der Wochenauftakt einmal mehr unter dem Zeichen des Bullen, und somit für steigende Preise. Nach wie vor ist die Versorgungslage knapp und wird es wohl auch mittelfristig bleiben. Allerdings denkt Russland inzwischen laut über ein Ende oder zumindest eine Anpassung der Förderkürzungen im Juni nach. Sollte es dazu kommen, dürften die Preise wohl wieder nach unten gehen. Aus den USA hingegen hört man in letzter Zeit immer wieder Ernüchterndes über die Wachstumsbranche Schieferöl. Der Boom der letzten Jahre scheint etwas ins Stocken zu geraten.

 

US Schieferölproduktion im April gesunken

In den USA verdichten sich die Zeichen, dass das Wachstum der Schieferölindustrie etwas ausgebremst wird. Neuesten Zahlen zu Folge blieb die Förderung im April recht weit hinter den Erwartungen aus dem Vormonat zurück. Im Vergleich zu März sank die Produktion um 127.000 Barrel (à 159 Liter), während man eigentlich von einer Steigerung um 85.000 Barrel ausgegangen war. Für Mai wird dann wieder mit einer leichten Steigerung gerechnet.

 

Ebenfalls gesunken ist die Zahl der sogenannten DUCs, der „drilled but uncompleted“ – also gebohrten aber noch nicht erschlossenen – Ölquellen. Zwar ist die Gesamtmenge hier mit 8.500 immer noch sehr hoch, doch in den letzten Monaten und Jahren war die Menge der DUCs eigentlich immer gestiegen, so dass der Rückgang durchaus Besorgnis auslöst.

 

Die Menge der DUCs wird von den Marktteilnehmern als Indikator gesehen, wie schnell die US Ölindustrie ihre Produktion anheben kann. Der ständige Anstieg war ein sanftes Ruhekissen für die Experten gewesen und eigentlich geht man immer noch davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte ein Produktionssschub aus den USA die Preise wieder drücken dürfte. Eventuell zeigt sich mit den sinkenden Zahlen nun jedoch eine Trendwende und die Progonsen für den weiteren Jahresverlauf müssen angepasst werden.

 

Kaum Änderungen bei Heizölpreisen

Leichte Schwankungen an den Ölbörsen führten gestern dazu, dass Heizöl am Nachmittag deutlich günstiger zu haben war als am Vormittag. Die Kurse erholten sich im Laufe des Abends  aber wieder, so dass heute kaum starke Preisveränderungen zu verzeichnen sind. Für 100 Liter zahlen Verbraucher heute zwischen -0,10 und +0,10 Euro weniger bzw. mehr als gestern.

 

 

 

 

Seit Wochen schon scheinen die Ölpreise nur eine Richtung zu kennen, und zwar nach oben. Die Marktlage hat sich seit Anfang des Jahres immer weiter verknappt. Ein Hauptgrund sind die Kürzungen der OPEC und ihrer Partner. Sorgen bereiten den Marktteilnehmern nun auch die Unruhen in Libyen, wo durch die neu entflammten Kämpfe die Rohölförderung einbrechen könnte. Mit all diesen Voraussetzungen bleiben die börsengehandelten Rohölpreise auch zum Wochenauftakt grundsätzlich auf hohem Niveau, auch wenn die hohen Preise die Marktteilnehmer möglicherweise zu Gewinnmitnahmen veranlassen könnten. Damit wäre dann durchaus leichtes Abwärtspotenzial drin.

 

Russland äußert sich zu Fortgang der OPEC Kürzungen

Die russische Nachrichtenagentur TASS zitierte am Samstag den Finanzminister Anton Siluanow dahingehen, dass Russland und die OPEC eventuell entscheiden könnten, die Ölproduktion wieder anzuheben, um den steigenden Marktanteil der USA zu bekämpfen. Dies würde in der zweiten Jahreshälfte möglich sein, wenn im Juni das momentane Abkommen ausläuft.

 

Das Ölkartell und seine Partner, die sogenannte OPEC +, trifft sich am 25. und 26 Juni in Wien, um über das weitere Vorgehen und die gemeinsame Produktionspolitik zu entscheiden. Bisher gibt es keinen klaren Konsens, ob man die Kürzungsmaßnahmen fortsetzt oder gegebenenfalls anpasst.

 

Die OPEC, insbesondere Saudi-Arabien, ist tendenziell für eine Verlängerung der Maßnahmen bis Jahresende, um einem erwarteten Produktionsschub aus den USA entgegenzuwirken. Russland hingegen will nicht noch mehr Marktanteile an die nicht an der Kooperation beteiligten USA verlieren und hat bisher keine Zusage für eine Verlängerung der Kürzungen bis Ende 2019 gemacht.

 

Ein Ende der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ländern muss das aber nicht bedeuten und auch nicht, dass der Deal im Juni endet. Kleinere Schritte sind durchaus vorstellbar, etwa eine Verlängerung von erst einmal drei Monaten oder eine Anpassung der Förderbegrenzungen.

 

Der Kommentar des russischen Finanzminister zu einer möglichen Anhebung der Produktionsmengen hat dementsprechend für Aufsehen gesorgt, waren die Kürzungen doch der Hauptgrund für die Ölpreisrallye seit Jahresbeginn. Eine endgültige Entscheidung wird erst im Juni fallen, doch schon im Vorfeld legen die Marktteilnehmer jedes Wort auf die Goldwaage, um mögliche Entwicklungen vorherzusehen.

 

Preisnachlässe bei Heizöl möglich

Trotz der hohen Rohölpreise könnten sich heute im Inland Preisnachlässe bei Heizöl ergeben. Vor Allem der starke Euro spielt Verbrauchern dabei in die Karten, denn der macht in Dollar gehandeltes Rohöl für Investoren aus dem Euroraum günstiger. Im Vergleich zu Freitag kosten 100 Liter heute etwa -0,20 bis -0,30 Euro weniger.

Hausbesitzer, die ihre Ölheizung modernisieren wollen, können dafür jetzt mit minimalem Aufwand hohe Zuschüsse in Anspruch nehmen. Dafür sorgt ein spezieller Fördermittel-Service im Rahmen der Aktion „Besser flüssig bleiben“. Experten übernehmen dabei die Suche nach Geldern aus staatlichen Fördertöpfen sowie die komplette Antragstellung.

 

„Für Eigentümer, deren Haus über eine alte Ölheizung verfügt, ist die Modernisierung mit einem modernen Öl-Brennwertgerät zumeist der günstigste Einstieg in die Energiewende“, erklärt Annette Cronenberg vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), das die Aktion gemeinsam mit zahlreichen Heizgeräteherstellern initiiert hat. „Brennwerttechnik ist hocheffizient und hilft dadurch, die Heizkosten zu senken. Der Verbrauch kann um bis zu 30 Prozent reduziert werden.“ Aus diesem Grund werde der Einbau von Öl-Brennwertheizungen auch finanziell gefördert. „Was viele Hausbesitzer abschreckt, ist jedoch der bürokratische Aufwand. Hier setzen wir mit unserem Fördermittel-Service an. Dieser Dienst ist kostenlos, wenn die Wahl auf ein Öl-Brennwertgerät eines der teilnehmenden Hersteller fällt.“

 

Anruf genügt

Eins ist dabei besonders wichtig: Die Gelder müssen beantragt werden, bevor die Modernisierungsmaßnahme startet. Hausbesitzer wenden sich daher mit dem Angebot ihres Heizungsbauers für eine Öl-Brennwertheizung telefonisch an den Fördermittel-Service unter 06190 / 9263435. Die Experten beraten die Modernisierer individuell, um ihnen die maximale Fördersumme aus mehr als 2.000 Förderprogrammen zu sichern: Rund 1.000 Euro und mehr sind möglich. Ab diesem Moment geht alles automatisch und ohne Zutun des Hausbesitzers: Die Fördermittelexperten übernehmen kostenlos den gesamten Service einschließlich Antragstellung.

 

Investition in die Zukunft

Doch ist der Einbau einer neuen Ölheizung überhaupt noch zeitgemäß? IWO-Expertin Cronenberg hat da keine Bedenken: „Ein Öl-Brennwertgerät ist eine gute Investition in die Zukunft. Es verringert den CO2-Ausstoß und lässt sich ideal mit regenerativen Energieerzeugern, wie zum Beispiel Solaranlagen, kombinieren. Die Mineralölbranche forscht zudem daran, dass langfristig auch das Heizöl selbst zunehmend erneuerbar wird. Neue Brennstoffe, wie zum Beispiel E-Fuels, werden in den heutigen Brennwertgeräten einsetzbar sein. So erhalten Ölheizungen eine klimaneutrale Perspektive.“ Mehr unter www.besser-fluessig-bleiben.de.

 

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Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

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Was bislang von größeren Haushaltsgeräten bekannt war, klebt nun auch auf Heizungen: Energieeffizienzlabel. Die bunten Aufkleber sortieren die Geräte in verschiedene Klassen ein und geben so Auskunft über deren Energieeffizienz. Wer eine neue Heizung kauft, findet das Label bereits seit 2015 auf der Anlage. Heizungen, die 15 Jahre und älter sind, werden nach und nach von den zuständigen Schornsteinfegern mit den Aufklebern versehen.

 

2019 werden die Label für bestehende Heizungen Pflicht, die im Jahr 2004 oder früher eingebaut worden sind. Das Label sortiert die Anlagen über ein Farbsystem in verschiedene Effizienzklassen ein: von A++ bis hin zur schlechtesten Klasse E. Für die Eigentümer der Heizungsanlagen ist das Labeling durch die Schornsteinfeger kostenlos.

 

Grafik: IWO | Was steht wo: Das Energieeffizienzlabel ist Pflicht für ältere Heizungen. Das Label soll über die farbliche Kennzeichnung die Effizienz der Heizungsanlage deutlich machen.

 

Modernisieren mit Öl-Brennwerttechnik
„Bekommt die Heizung ein Label, das im orangefarbenen oder sogar roten Bereich eingeordnet ist, ist sie veraltet, arbeitet nicht mehr effizient und sollte modernisiert werden“, rät Dr. Ernst-Moritz Bellingen, Leiter Energiepolitik beim Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Für Ölheizer ist die vergleichsweise kostengünstigste Lösung in der Regel ein modernes und sparsames Öl-Brennwertgerät. Damit sinkt der Brennstoffverbrauch sofort um bis zu 30 Prozent, werden erneuerbare Energien kombiniert, sind die Einsparungen sogar noch höher.“

 

Und gefördert wird die Modernisierung ebenfalls: Wer sich für ein Öl-Brennwertgerät entscheidet, kann die Aktion „Besser flüssig bleiben“ nutzen. Damit sichert sich der Hauseigentümer die für ihn höchstmögliche Fördersumme aus allen mehr als 2.000 staatlichen Fördertöpfen – ohne, dass er sich alle angesehen haben muss. Das erledigt der Förderservice kostenlos. Ein Anruf unter Tel. 06190 / 9263-435 vor Beginn der Modernisierung genügt und die Experten kümmern sich um alles weitere.

 

Weitere Infos zur Aktion „Besser flüssig bleiben“ und zur Öl-Brennwerttechnik gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

 

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In dieser Woche wurden neue Berichte zur globalen Lage am Ölmarkt veröffentlicht, die sich in ihren Analysen alle zu einem ähnlichen Schluss kommen: die Versorgungslage bleibt durch die OPEC Kürzungen und den Sanktionen der USA knapp, während man mittel- bis langfristig wieder mit einem besseren Marktverhältnis rechnet.

 

Preise bleiben kurzfristig wohl hoch

Mit den Kürzungen der OPEC seit Jahresbeginn, denen sich auch Länder wie Russland angeschlossen haben, ist die Versorgungslage am Ölmarkt schlechter geworden. Zu dieser künstlichen Knappheit kommen die Probleme in Venezuela und dem Iran hinzu, die mit den US Sanktionen beide deutlich weniger Rohöl als im Vorjahr exportieren können. Die OPEC produzierte im März nach eigenen Angaben deutlich weniger als im Februar und auch das Energy Information Administration (EIA) sowie die International Energy Agency (IEA) bestätigen diese Entwicklung.

 

Auch wenn der Rohölpreis für Brent in dieser Woche auf den höchsten Stand seit November letzten Jahres gestiegen ist, so sehen Analysten in der momentanen Konstellation kurzfristig sogar noch weiteres Aufwärtspotenzial an den Ölbörsen. Bis mindestens Juni wollen die OPEC und ihre Verbündeten die Produktion künstlich reduzieren und auch in Sachen Sanktionen gegen Venezuela und Iran dürfte sich kurzfristig wohl nicht viel ändern.

 

Aufwärtspotenzial begrenzt – Korrektur in zweiter Jahreshälfte möglich

Doch ewig werden die Preise nicht steigen, denn ab der Jahresmitte könnte die OPEC ihre Produktionskürzungen zumindest etwas lockern. Vor allem Russland kürzt nur ungern die Produktion und hat schon verlautbaren lassen, dass man mit den aktuellen Preisen eigentlich zufrieden sei. in der zweiten Jahreshälfte rechnet man mit einer stark steigenden Ölförderung aus den USA. Dort sollen dann gleich mehrere Pipelines fertiggestellt werden, mit denen Rohöl günstiger an die Exporthäfen im Süden transportiert werden kann. Dies könnte den momentanen Transportengpass auflösen, sodass die US Schieferölfirmen ihre Förderung wieder stark steigern könnten.

 

Die EIA rechnet daher damit, dass sich der zweiten Jahreshälfte eine leichte Überversorgung ergeben könnte und der Rohölpreis nicht unbedingt einbricht, aber wieder sukzessive fällt. Kostet ein Fass Brent aktuell noch über 70 Dollar würde das Fass Rohöl Ende des Jahres und 2020 dann um 62 Dollar schwanken, so die Erwartung

 

Ausblick

Bei den Heizölpreisen ging es in den letzten Tagen vornehmlich nach oben. Heute ist dieser Trend allerdings zunächst einmal pausiert, da auch die Notierungen an den internationalen Börsen nicht weiter anzogen. Zu gestern dürften die Preise daher weitestgehend stabil bleiben und sich keine größeren Änderungen ergeben.

Der Energievorrat lagert im eigenen Haus – ein Vorteil, den nur wenige Heizungssysteme haben. Eines davon ist die Ölheizung. Der Heizöltank macht unabhängig. Nachgetankt wird, wenn die Preise günstig sind. Während beim Heizkessel alle 20 Jahre zum Austausch geraten wird, sind sich viele Hausbesitzer bei ihrem Tank unsicher, wann er modernisiert werden muss. Muss er das überhaupt, solange er keine Beschädigungen aufweist? Antworten auf diese und andere Fragen zur Tankmodernisierung weiß das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO).

 

Neue Tankanlagen haben im Vergleich zu ihren älteren Vorgängern einige Vorteile: Während man früher Ölheizungen schon beim Betreten des Kellers am Geruch erkannte, ist davon heute nichts mehr zu bemerken. Hausbesitzer, die in moderne Heizungsanlagen und Tanks investiert haben, lagern ihren Energieträger in modernen Behältern, die dank einer integrierten Geruchssperre keinen Heizölgeruch im Haus verursachen. Ein weiterer Vorteil der neuen Tanks ist, dass sie oft im gleichen Raum wie die Heizung untergebracht werden können. Einzige Voraussetzung dafür: Sie fassen maximal 5.000 Liter Heizöl – mit einer modernen Öl-Brennwertheizung reicht das oft für mehrere Jahre. Daher sind viele Tanks deutlich kleiner und somit sehr platzsparend. Sie werden übrigens aus verschiedenen Materialien hergestellt: Batterietanks – kleinere miteinander verbundene werksgefertigte Tanks – werden heute aus Polyethylen (PE) oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt. Wenn viel Lagervolumen benötigt wird, ist ein standortgefertigter Tank eine Lösung. Das sind Tanks aus GFK oder Stahl, die erst im Haus aufgebaut werden.

 

Keinerlei Ölgeruch: Neue Tankanlagen sind absolut dicht und sauber.

 

Neuer Tank nach Heizungsmodernisierung
Aber wann ist es Zeit für einen neuen Tank? „Solange der Tank den gesetzlichen Anforderungen entspricht, muss er grundsätzlich nicht ausgetauscht werden“, sagt IWO-Experte Jörg Franke. „Ist jedoch die Heizung modernisiert worden, kann es sich lohnen, auch über einen neuen Tank nachzudenken.“ Ist der Hausbesitzer auf Öl-Brennwerttechnik umgestiegen, wird der Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent sinken. Damit muss auch nicht mehr so viel Heizöl gelagert werden. Wer seinen Tank austauscht, spart Platz und kann diesen für andere Dinge nutzen. Ist der Tank sehr alt und weist Beschädigungen auf, ist ein Austausch unvermeidbar.

 

Für Öltanks gilt das Prinzip der doppelten Sicherheit: Wurden die Behälter früher in gemauerte Auffangräume gestellt, ist bei modernen Tanks die zweite Sicherheitsbarriere gleich mit eingebaut. Neue Batterietanks aus PE verfügen über eine integrierte Rückhalteeinrichtung aus Kunststoff oder Stahlblech.

 

TANKfit: Regionale Aktionen für Ölheizer
Damit der Tank auch langfristig Heizöl sicher lagern kann, sollte er von Zeit zu Zeit etwas genauer angesehen werden. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat dafür die Aktion „TANKfit“ ins Leben gerufen: Tankschützer und Mineralölhändler machen ihren Kunden vor Ort spezielle Angebote zur Instandsetzung und -haltung von Tankanlagen. Hausbesitzer finden die passende Aktion über die Online-Anbietersuche auf www.zukunftsheizen.de/tankfit. Mit der Eingabe der Postleitzahl werden nach nur einem Klick die Aktionen für den eigenen Wohnort aufgelistet.

 

Pressekontakt:
Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)
Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
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Quelle: www.zukunftheizen.de

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